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Ex-Rennfahrer
Ralf Schumacher, wer lieferte die bessere "Wer kauft mein Auto"-Parodie?
Sein Werbespot für ein Autoverkaufsportal wurde zum viralen Hit, es folgten satirische Clips von Ex-Frau Cora und Partner Étienne. Jetzt äußert sich Ralf Schumacher erstmals zur Online-Schlacht.

Ralf Schumacher im Werbespot für wirkaufendeinauto.de (Bild: wirkaufendeinauto.de)
- 19. September 2025, 10:59h 2 Min.
Ralf Schumacher nimmt die ständigen Anspielungen auf seine bekannte "Wir kaufen dein Auto"-Werbung mit Humor. "Ich lese nicht alle Kommentare. Schulklassen – ein wirklich sehr junges Publikum – finden es eigentlich ganz witzig", sagte Schumacher im Interview mit web.de.
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Der schwule Ex-Rennfahrer erzählte eine Anekdote dazu: "Ich war in Saint Tropez auf einem Platz, Eltern wollten ein Foto von mir haben und da kam ihr Sohn – sechs oder sieben Jahre alt – und fragte: 'Papa, ist das nicht der, der immer die Autos kaufen will?' Das war sehr lustig."
"Beide haben das super gemacht"
Die Popularität der Werbung überrascht ihn noch immer. "Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so kursiert, weil es an sich ein trockenes Thema ist", erklärte der 50-Jährige. Zu den Parodien, die sowohl seine Ex-Frau Cora als auch sein Partner Étienne von der Werbung gemacht haben, äußerte sich Schumacher positiv: "Beide haben das super gemacht. Cora hat einen tollen Job gemacht, unerwartet. Nur dadurch ist nochmal eine dritte Firma gekommen und hat gesagt: Mensch, das wollen wir nochmal ein bisschen anders mit Etienne machen. Ich finde, das hat einen besonderen Charme mit seinem Akzent."
Instagram / coraschumacher | Der Werbespot mit Cora Schumacher
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Instagram / finn.auto | Der Werbespot mit Étienne Bousquet-Cassagne
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Einblicke in Schumachers Kindheit
Im Interview gewährte Schumacher auch Einblicke in seine Kindheit und seine Erziehungswerte. Er glaube, er sei "nicht immer einfach" gewesen, habe aber Süßes geliebt. "Deshalb war ich als Kind auch etwas stabiler", beschrieb er sich selbst als Kind. Bei der Erziehung seines Sohnes David legt er Wert auf klassische Werte: "Danke und Bitte sagen; ordentlich die Tageszeit sagen; aufzustehen, wenn ältere Menschen in die Bahn oder in den Bus kommen. Und natürlich ehrlich und zuverlässig zu sein."
Auf die Frage, was für ihn anstrengender war – Kindergeburtstage oder Grand Prix – antwortete Schumacher mit trockenem Humor: "Kindergeburtstage waren fairerweise gar nicht so schlimm. Wir haben das immer ganz gut aufgeteilt: Meistens hatte ich die Eltern bei mir an der Bar sitzen und die Kinder haben Kasperletheater geschaut. Das war immer recht unkompliziert. Und Formel 1 hat mir immer Spaß gemacht. Das heißt: schweißtreibender war die Formel 1." (cw/pm)














