https://queer.de/?5514
- 04. September 2006 1 Min.
Stuttgart (queer.de) - Der Fragebogen des baden-württembergischen Innenministeriums für einbürgerungswillige Ausländer macht einem dpa-Bericht zufolge bislang wenig Probleme. Der Gesprächsleitfaden war Anfang des Jahres eingeführt worden und beinhaltet 30 Fragen an Bewerber aus 57 muslimischen Staaten, unter anderem über die Akzeptanz von Frauen, Juden und Homosexuellen (queer.de berichtete). Innenminister Heribert Rech (CDU) sagte, der Leitfaden habe die Probe grundsätzlich bestanden. Einer dpa-Umfrage zufolge beurteilen größere Städte im Ländle die umstrittene Loyalitätsprüfung meist als unkritisch. Abgelehnt aufgrund "schlechter" Antworten wurde nur selten ein Bewerber, meist waren mangelnde Deutschkenntnisse der Grund. Das Innenministerium will nun eine offizielle Zwischenbilanz nach sieben Monaten ziehen und wertet derzeit die Erkenntnisse der 44 Einbürgerungsbehörden aus.
FDP-Politiker will Homo-Fragen streichen
Justizminister Ulrich Goll (FDP) will sich in seiner Funktion als Integrationsbeauftragter dafür einsetzen, die Homo-Fragen aus dem Katalog zu nehmen. "Fragen zur sexuellen Orientierung haben in einem solchen Leitfaden nichts verloren", so Goll. "Sie sagen nichts über die EInstellung des Einbürgerungswilligen zum Grundgesetz aus und sollten daher gestrichen werden." (dk)















des weiteren, "wegen mangelnder Deutschkentnisse"; Naja, es wird sich doch wohl machen lassen, den bogen in drei oder vier Sprachen zu drucken. Wenn man schon Steuergelder verschwendet, dann Richtig, lieber Herr Oettinger(MP-BaWü)!!