https://queer.de/?55167
Star aus "Die Nanny" und "Happily Divorced"
Fran Drescher erhält Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
- 24. September 2025, 10:26h 2 Min.

Fran Drascher war unter anderem in der autobiografisch angehauchten Serie "Happily Divorced" zu sehen (Bild: TV Land)
Die amerikanische Schauspielerin Fran Drescher erhält mit einer Sternenplakette auf dem Walk of Fame einen festen Platz in Hollywood. Am kommenden Dienstag (30. September) soll die 67-Jährige auf dem berühmten Bürgersteig den 2.822. Stern enthüllen. Als Gäste, die Tribut zollen, sind Kolleginnen wie Natasha Lyonne ("But I'm a Cheerleader", 46) und Renee Taylor ("Frühling für Hitler", 92) eingeladen.
Sie freuten sich, Drescher für ihre Schauspielkunst und für ihren "unermüdlichen" Einsatz bei der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA auszuzeichnen, teilten die Veranstalter*innen mit.
Ihr Filmdebüt hatte Drescher 1977 in dem Erfolgsstreifen "Saturday Night Fever" gefeiert. Die Sitcom "Die Nanny" machte die Schauspielerin dann weltberühmt. In der Serie spielte sie zwischen 1993 und 1999 ein ungewöhnliches Kindermädchen – mit riesig auftoupiertem Haar, beißendem Witz und schneidender Stimme. Renee Taylor verkörperte die Mutter der Titelfigur Fran Fine.
Mit schwulem Mann verheiratet
Fran Dreschers Ex-Mann ist Peter Marc Jacobson, der sich nach 21 Jahren Ehe als schwul outete. Die beiden blieben nach der Scheidung befreundet. Sie haben sogar die Sitcom "Happily Divorced" (2011-2013) gemeinsam entwickelt, die von ihrer eigenen Erfahrung inspiriert wurde.
Weltweit feierte Drescher damit Erfolge und wurde für mehrere Preise nominiert. Die 1957 in New York geborene Drescher spielte auch in Filmen wie "Ragtime", "This Is Spinal Tap", "Cadillac Man" oder "Jack" mit.
Kämpferische Gewerkschaftsführerin
2021 wurde sie zur Präsidentin von Hollywoods Schauspielergewerkschaft gewählt. SAG-AFTRA ("Screen Actors Guild-American Federation of Television and Radio Artists") hat laut eigenen Angaben mehr als 160.000 Mitglieder und ist ein wichtiger Verhandlungspartner für Produktionsfirmen. 2023 hatte die Gewerkschaft mit einem monatelangen Streik zu höheren Tantiemen und besserem Schutz vor dem Einsatz künstlicher Intelligenz die Film- und Fernsehproduktion in den USA lahmgelegt. Drescher machte sich damals als kämpferische Streikführerin einen Namen. (dpa/cw)
Mehr queere Kultur:
» auf sissymag.de
01:15h, SWR:
Drags of Monnem
Folge 1: Zwischen Glamour und Stempeluhr – Die Dokuserie begleitet fünf Dragqueens und einen Dragking in ihren zwei Welten.
Dokuserie, D 2023- 6 weitere TV-Tipps »













