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- 25. September 2025, 15:47h 1 Min.

Der queere Weihnachtsmarkt will nicht mehr mit der Aids-Hilfe zusammenarbeiten (Bild: Pink Christmas)
Der aus der queeren Szene entstandene Weihnachtsmarkt Pink Christmas will künftig nicht mehr mit der Münchner Aids-Hilfe zusammenarbeiten. In den vergangenen Jahren hätten sich Veränderungen ergeben, die die Zusammenarbeit anspruchsvoller gestaltet hätten, erklärte Pink Christmas in einer Pressemitteilung. "Gerade in der Abstimmung und im gemeinsamen Verständnis traten Unterschiede zutage, die eine Fortführung im bisherigen Rahmen erschwerten."
Auch "der Umgang mit den von uns eingebrachten Mitteln" sei nicht immer nachvollziehbar gewesen. "Es entstand dadurch der Eindruck, dass sich unsere Wege inhaltlich auseinanderentwickeln." Details zu den Problemen nannte Pink Christmas nicht.
Man blicke auf 20 Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit zurück, wolle nun aber eine Neuausrichtung. Im Fokus liege dabei die Unterstützung von Projekten für junge Menschen, etwa durch die Patrick-Lindner-Stiftung, die "sich mit großer Hingabe für benachteiligte und besonders herausgeforderte Jugendliche engagiert".
?? Pink Christmas 2024 – Ihr seid der Wahnsinn! ?? Über 4 magische Wochen haben wir gemeinsam am Stephansplatz 19 Jahre...
Posted by Pink Christmas, Weihnachtsmarkt im Glockenbachviertel on Wednesday, December 25, 2024
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Die Münchner Aids-Hilfe teilte mit, sie hätte von der Aufkündigung der Kooperation erst aus der Pressemitteilung erfahren. Man sei sehr überrascht gewesen. "Von unserer Seite hätte es keinen Grund gegeben, die gute Zusammenarbeit zu beenden", hieß es. Man wolle nun zunächst das Gespräch suchen. (dpa/cw)















