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AfD-Abgeordneter
Ex-Mitarbeiter von Homo-Hasser Maximilian Krah wegen Spionage verurteilt
Jian G., früher die rechte Hand des AfD-Hardliners Maximilian Krah, hat für das kommunistische Regime in China spioniert. Krah will von der Agententätigkeit nichts gewusst haben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen Maximilian Krah wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche im Zusammenhang mit chinesischen Zahlungen (Bild: IMAGO / Nordphoto)
- 30. September 2025, 10:41h 2 Min.
Der ehemalige Mitarbeiter des AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah, Jian G., ist wegen Spionage für China zu einer Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Dresden sah die geheimdienstliche Agententätigkeit des Deutschen in besonders schwerem Fall als erwiesen an.
Als Mitarbeiter in Krahs damaligem Abgeordnetenbüro im Europäischen Parlament soll G. von 2019 bis 2024 Informationen gesammelt und teilweise vertrauliche Dokumente an chinesische Stellen weitergereicht haben. Außerdem habe er persönliche Informationen über AfD-Führungspersonal zusammengetragen sowie chinesische Dissident*innen ausgespäht.
Angeklagter wies Vorwürfe zurück
In seinem letzten Wort hatte G. die Vorwürfe zurückgewiesen. "Ich habe nicht für einen chinesischen Geheimdienst gearbeitet und bin unschuldig", sagte er beim vorletzten Verhandlungstermin in der vergangenen Woche. Sein Anwalt forderte einen Freispruch mangels hinreichender Beweise. Der Generalbundesanwalt hatte eine Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren gefordert.
Mitangeklagt war auch G.s mutmaßliche Komplizin Yaqi X. Der Chinesin wurde vorgeworfen, als Mitarbeiterin eines Logistikunternehmens am Flughafen Leipzig Daten zu Fracht, Flügen und Passagieren geliefert haben. Sie hatte im Prozess die Weitergabe von Informationen eingeräumt, aber bestritten, von der Agententätigkeit gewusst zu haben. Das Gericht verurteilte sie zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten.
Separates Verfahren gegen Krah
Gegen Krah ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden in einem separaten Verfahren wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche im Zusammenhang mit chinesischen Zahlungen. Dafür hob der Bundestag vor zweieinhalb Wochen die Immunität des Politikers auf (queer.de berichtete). Der Bundestagsabgeordnete hatte als Zeuge in dem Prozess angegeben, nichts von der Agententätigkeit und der Mitgliedschaft seines ehemaligen Mitarbeiters in Chinas Kommunistischer Partei gewusst zu haben.
Krah gilt als einer der lautesten Stimmen in der AfD für die Diskriminierung queerer Menschen: So unterstützte er die Einrichtung LGBT-freier Zonen in Polen, bezeichnete LGBTQ-Rechte als "linksliberale, westliche Agenda" oder behauptete, die Regenbogenfahne sei ein Symbol für "Hass auf die eigene Tradition und Kultur". (dpa/cw)














