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Olivia Dean
Klangvoller Beitrag zu einer Kultur der Liebe
Mit ihrem neuen Album "The Art of Loving" öffnet die britische Musikerin Olivia Dean ein intimes Panorama über die Liebe in all ihren Formen – romantisch, platonisch, selbstbezogen und jenseits klassischer Kategorien.

Olivia Dean gilt als eine der markantesten Stimmen im Neo-Soul und Pop (Bild: Universal Music)
- 1. Oktober 2025, 08:21h 2 Min.
Die britische Sängerin und Songwriterin Olivia Dean hat mit "The Art of Loving" ihr zweites Studioalbum veröffentlicht. Die mehrfach für den Brit Award und den Mercury Prize nominierte Künstlerin öffnet darin ein intimes Panorama über die Liebe in all ihren Formen – romantisch, platonisch, selbstbezogen und jenseits klassischer Kategorien. Es ist eine Einladung, Liebe nicht als eindeutige, sondern als vielgestaltige Erfahrung zu begreifen, in der queere Perspektiven selbstverständlich mitschwingen.
Liebe lässt sich nicht in ein festes Format pressen

"The Art of Loving" ist als LP, CD und digital erschienen
Die Single "Man I Need" steht exemplarisch für diese Haltung. Ein furchtloser Lovesong, getragen von einem treibenden Groove und Deans charakteristisch warmer Soul-Stimme, der Lust, Selbstbestimmung und Freude feiert. Im dazugehörigen Video von Jake Erland, stilistisch eine Fortsetzung der Clips zu "Lady Lady" und "Nice To Each Other", werden vertraute Bilder von Nähe und Intimität neu zusammengesetzt – als visuelles Statement, dass Liebe sich nicht in ein festes Format pressen lässt. Dean selbst beschreibt den Track als direkt, verspielt, sexy – und vor allem als Aufforderung zum Tanzen.
"The Art of Loving" ist geprägt von einer Phase intensiver Auftritte. Erst kürzlich spielte Dean eine Reihe ausverkaufter Konzerte in Nordamerika, darunter zwei Abende im Fonda Theatre in Los Angeles. Zuvor begleitete sie Sam Fender bei dessen Headliner-Tour in Großbritannien, wo sie erstmals ihre Kollaboration "Rein Me In" präsentierte. Auch in diesem Herbst teilt sie sich mit Fender noch mehrfach die Bühne, bevor sie Sabrina Carpenter auf deren US-Tour begleitet – unter anderem bei fünf Shows im Madison Square Garden.
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Während ihr Debüt "Messy" (2023) Olivia Dean als eine der markantesten Stimmen im Neo-Soul und Pop etablierte, geht sie mit "The Art of Loving" (Amazon-Affiliate-Link ) einen Schritt weiter. Das Album setzt auf Verletzlichkeit und Selbstermächtigung, erzählt von Begehren, Gemeinschaft und Selbstliebe – Themen, die gerade in queeren Lebensrealitäten eng miteinander verwoben sind. Mit ihrer Offenheit und Wärme gelingt es Dean, Geschichten zu erzählen, die sich vertraut anfühlen und zugleich neue Möglichkeiten von Nähe und Zugehörigkeit sichtbar machen. "The Art of Loving" markiert damit nicht nur den Beginn einer neuen künstlerischen Phase, sondern auch einen klangvollen Beitrag zu einer Kultur der Liebe, die Vielfalt nicht nur duldet, sondern feiert. (dd/pm)
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