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Ende nach zwei Staffeln

Netflix setzt "The Ultimatum: Queer Love" ab

"The Ultimatum: Queer Love" war eine queere Datingshow wie keine zuvor. Doch nach zwei Staffeln ist jetzt Schluss.


Die Stars der zweiten Staffel von "The Ultimatum: Queer Love" werden die letzten sein (Bild: Netflix)
  • 6. Oktober 2025, 11:51h 2 Min.

Der Streamingdienst Netflix hat die amerikanische Realityserie "The Ultimatum: Queer Love" nach zwei Staffeln abgesetzt. Die nichtqueere Mutterserie "The Ultimatum: Marry or Move On" geht demgegenüber weiter. Sie ist bereits vor vier Monaten verlängert worden – die vierte Staffel soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Bei "The Ultimatum: Queer Love" geht es darum, dass sechs Paare von Frauen und nicht-binären Menschen ihre Beziehungen auf eine harte Probe stellen. Ein Teil des Paares möchte heiraten, während die andere Person noch nicht so weit ist, was zu einem Ultimatum führt: Sie müssen sich innerhalb von acht Wochen für Ehe oder Trennung entscheiden. Die Paare ziehen mit anderen Teilnehmenden zusammen und sehen sich nach neuen Partner*innen um, um die Frage zu beantworten, ob sie bereit für die Ehe sind oder ob ihre ursprüngliche Beziehung die große Liebe ist. 

Im Original "The Ultimatum: Marry or Move On" stellten dagegen heterosexuelle Frauen und Männer ihre Beziehung auf die Probe. Von dieser Version gibt es auch internationale Adaptionen in Frankreich und Südafrika, die wohl ebenfalls auf Sendung bleiben sollen.

Zweite Staffel fand weniger Publikum

Die erste Staffel von "The Ultimatum: Queer Love" stieß weltweit auf großes Interesse. Sie rangierte zwei Wochen unter den Top 10 von Netflix. Die zweite Staffel schaffte es dagegen nur in einigen Ländern in die Top 10.

Direktlink | Die Dragqueens Trixie und Katya haben sich auch mal "The Ultimatum: Queer Love" angeschaut
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Auf Social Media beklagten Fans der Serie, dass derzeit insbesondere queere Produktionen abgesetzt werden würden – wohl auch mit Blick auf die antiqueere Haltung der amerikanischen Obrigkeit. So rief der frühere Trump-Berater und Multimillardär Elon Musk erst kürzlich zum Boykott von Netflix auf, weil dort angeblich "Trans-Ideologie" verbreitet werde (queer.de berichtete).

Erst letzte Woche teilte der zum Disney-Konzern gehörende Streaminganbieter Hulu mit, dass die schwule Serie "Mid-Century Modern" nach nur einer Staffel abgesetzt wird (queer.de berichtete). (cw)

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