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Feinnervige Sprache und persönliche Offenheit

Intensive Beziehung mit einem jüngeren Mann

Andreas Wilinks Roman "Wenn es anders wäre" erzählt von der Selbstbefragung eines schwulen Mannes, der in der Liebe zu einem Jüngeren den Schlüssel zu seiner eigenen Lebens- und Gefühlsgeschichte sucht.


Andreas Wilink arbeitet er als Kulturjournalist, Theater- und Filmkritiker (Bild: Markus J. Feger)

Das komplexe Verhältnis zu einem jüngeren Mann wird für den Kulturjournalisten und Autor Andreas Wilink zum Ausgangspunkt einer tiefgreifenden Selbstbefragung, die bis in die Kindheit zurückreicht. Begegnungen, Freundschaften und Lieben entfalten ein Panorama wiederkehrender Lebensmuster, in denen sich Nähe und Distanz, Hingabe und Rückzug immer neu durchkreuzen. Die Frage nach dem Fehlenden – und nach dem Warum – durchzieht diese autobiografische Erkundung wie ein stiller Grundton.

Mentalitäts- und Zeitgeschichte


"Wenn es anders wäre" ist als gebundene Ausgabe und E-Book erschienen

In den Höhen und Brüchen einer intensiven Beziehung zu einem jüngeren Künstler verdichten sich bei Wilink Charakterprägungen und emotionale Konstanten. Die Spurensuche führt zurück zu den familiären Verhältnissen, die sein Gefühlsleben dauerhaft formten, zu unerfüllten Lieben und Freundschaften, in denen sich das eigene Ich stets gespiegelt fand. Dabei entsteht das Porträt eines Lebens im Dialog mit anderen – von der Schulzeit über die Jahrzehnte journalistischer Arbeit bis hin zu den Begegnungen mit prominenten Persönlichkeiten der Kulturwelt. "Wenn es anders wäre" ist so auch eine Mentalitäts- und Zeitgeschichte, getragen von feinnerviger Sprache und persönlicher Offenheit.

"Wenn es anders wäre" ist jetzt im Düsseldorfer Lilienfeld Verlag als 280 Seiten starke, gebundene Ausgabe für 24 Euro, sowie als E-Book für 18,99 Euro (Amazon-Affiliate-Link ) erschienen. Eine Leseprobe gibt es auf der Verlagsseite.

Andreas Wilink, 1957 in Bocholt geboren, lebt in Düsseldorf. Seit den 1980er Jahren arbeitet er als Kulturjournalist, Theater- und Filmkritiker. Nach Stationen bei der "Westdeutschen Zeitung" und der "Süddeutschen Zeitung" gründete er 2003 das Magazin "kultur.west", das er bis 2018 leitete. Er schreibt u. a. für WDR, Deutschlandfunk, "nachtkritik" und "Theater heute" und war sechs Jahre lang Juror beim Berliner Theatertreffen. 2019 erschien im C. W. Leske Verlag seine Essaysammlung "Aus der Fernnähe. Begegnungen mit Theater- und Filmkünstlern". (dd/pm)

Infos zum Buch

Andreas Wilink: Wenn es anders wäre. 280 Seiten. Hardcover mit Schutzumschlag. Lilienfeld Verlag. Düsseldorf 2025. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag: 24,00 € (ISBN: 978-3-910266-08-7). E-Book: 18,99 €

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