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Baden-Württemberg
Anschlag auf Geschäftsstelle der Ulmer Aids-Hilfe
- 9. Oktober 2025, 14:46h 1 Min.

Die Aids-Hilfe veröffentlichte dieses Foto von dem Anschlag (Bild: Ulmer Aids-Hilfe)
In der Nacht zum Mittwoch haben Unbekannte die Scheibe der Geschäftsstelle der Ulmer Aids-Hilfe eingeschlagen. "Bei Nacht und Nebel haben sich feige Gestalten an unserer Haustür zu schaffen gemacht und diese stark beschädigt", teilte der Verband auf Instagram mit. "Wir werten dies als eine beispiellose Attacke auf unsere wichtige Arbeit in der Stadt und weit über Ulm hinaus."
Der Anschlag auf den Schutzraum bringe "nicht nur einen nicht unerheblichen Sachschaden mit sich, viel schlimmer und inakzeptabel" seien aber die Ängste der Rat- und Unterstützung suchenden Menschen, die dadurch verunsichert werden würden. Daher forderte die Aidshilfe die Behörden auf, "alles daran zu setzen, um diejenigen, die das zu verantworten haben, zu fassen". Außerdem appellierte der Verband an die Ulmer Stadtgesellschaft, "für ein Klima einzutreten, in dem die Ulmer Aids-Hilfe wie alle bürgerschaftlichen Organisationen für die Akzeptanz und Gleichberechtigung, die Teilhabe und Unterstützung ihrer Rat-, und Unterstützung Suchenden ungestört und frei wirken kann".
Immer wieder berichten in Deutschland Aidshilfen von Anschlägen, die offensichtlich einen politischen Hintergrund haben. Erst letzten Monat haben mutmaßliche Rechtsextreme das Beratungszentrum der Hamburger Aidshilfe mit Hakenkreuzen beschmiert (queer.de berichtete). (dk)















