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Queere Antwort auf rechte Kulturkämpfe

HIQFF 2025: Queere Krallen gegen den Rückschritt

Vom 14. bis 19. Oktober zeigt das Hamburg International Queer Film Festival in seiner 36. Ausgabe queeres Kino aus aller Welt. Eröffnet wird das Festival auf Kampnagel mit Rapperin Ebow und der Deutschlandpremiere von "The Crowd".


Zum Auftakt zeigt das HIQFF die Deutschlandpremiere von "The Crowd", eine queere Momentaufnahme aus dem heutigen Iran
  • 11. Oktober 2025, 06:42h 2 Min.

Unter dem kämpferischen Motto "Krallen raus für den queeren Widerstand" startet das Hamburg International Queer Film Festival (HIQFF) Mitte Oktober in seine 36. Ausgabe. Vom 14. bis 19. Oktober 2025 bringt das größte queere Filmfestival Deutschlands internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in die Hamburger Kinos – darunter das Metropolis, Passage, 3001, B-Movie und Rineuto.


Poster zum Filmfestival

Die feierliche Eröffnung findet am 14. Oktober auf Kampnagel statt – mit einem musikalischen Auftritt von Ebow. Die Rapperin mit kurdischen Wurzeln gilt als eine der wichtigsten Stimmen für feministische und migrantische Perspektiven im deutschsprachigen Hip-Hop. Mit ihren empowernden Texten über Queerness, Feminismus und Selbst­bestimmung verkörpert sie das Festivalmotto auf perfekte Weise.

Das Leitmotiv spielt mit dem Bild der Katze – unabhängig, eigensinnig, widerständig – und versteht sich als queere Antwort auf gesellschaftliche Rückschritte und rechte Kulturkämpfe. Das HIQFF setzt so ein deutliches Zeichen: Vielfalt und Freiheit lassen sich nicht zurückdrängen.

Zum Auftakt zeigt das Festival die Deutschlandpremiere von "The Crowd", dem Debütfilm des iranischen Regisseurs Sahand Kabiri. In nur zwölf Drehtagen entstand ein intensives, visuell starkes Porträt junger Menschen in Teheran, die zwischen Freundschaft, Verlust und gesellschaftlichen Zwängen um Freiheit ringen – eine seltene queere Momentaufnahme aus dem heutigen Iran.

Queeres Kino als Haltung


Team des Hamburg International Queer Film Festival 2025 (Bild: Andrea Preysing)

Seit seiner Gründung 1989 – damals noch als Lesbisch Schwule Filmtage – ist das HIQFF zu einem festen Bestandteil der Hamburger Kulturlandschaft geworden. Veranstaltet vom Verein Querbild e.V., wird es überwiegend ehrenamtlich organisiert und von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie dem Push-up Club unterstützt.

Das vollständige Programm ist seit dem 20. September online, der Vorverkauf läuft bereits. Mehr Infos gibt es unter auf der offiziellen Website. (dd/pm)

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