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- 06. September 2006 1 Min.
Accra (queer.de) - Der westafrikanische Staat Ghana hat eine Konferenz für Schwule und Lesben verboten, die derzeit nahe der Hauptstadt Accra stattfinden sollte. Informationsminister Kwamena Bartels begründete die Ablehnung damit, dass Homosexualität in Ghana illegal sei, berichtet die BBC. "Die Regierung duldet solch ein Verhalten nicht, das gewaltsam die Kultur, Moral und das Erbe aller Menschen in Ghana beleidigt", so Bartels. "Unnatürliches fleischliches Wissen ist nach den Gesetzen unseres Landes nicht erlaubt. Homosexualität, Lesbentum und Sodomie sind illegal." Bartels appellierte an den Innenminister, die Veranstalter zu bestrafen, sowie auch die Beamten, die für die Konferenz ursprünglich eine Genehmigung aussprachen. Es ist bislang unklar, wer die Konferenz organisieren wollte. (dk)













