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Schon wieder verletzt: Nationalspielerin Lena Oberdorf (Bild: Steffen Prößdorf / wikipedia)

Die lesbische Fußball-Nationalspielerin Lena Oberdorf vom FC Bayern München hat sich erneut am Knie verletzt. Die 23-Jährige musste beim 5:1 (1:1)-Bundesliga-Sieg des deutschen Meisters gegen den 1. FC Köln nach einem Zusammenprall früh ausgewechselt werden. Oberdorf sollte bei den Nations-League-Spielen der deutschen Frauen gegen Frankreich am Freitag in Düsseldorf oder am Dienstag darauf in Caen eigentlich ihr Comeback geben.

Erstmals seit ihrem Kreuzbandriss vor den Olympischen Spielen 2024 steht die Weltklasse-Mittelfeldspielerin jedenfalls wieder im Kader von Bundestrainer Christian Wück. Oberdorf verließ mit verbundenem rechten Knie und gestützt auf Betreuer*­innen den Platz auf dem Bayern-Campus. Auch bei ihrer schweren Verletzung war das rechte Knie betroffen. Sie hatte nicht nur die Sommerspiele im Vorjahr, sondern auch die Europameisterschaft im Juli in der Schweiz verpasst. Eine Diagnose gab es vorerst nicht.

Aus ihrer Homosexualität hat Lena Oberdorf nie ein Geheimnis gemacht. Im Sommer 2023 sprach sie erstmals öffentlich über ihre Freundin (queer.de berichtete).

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Die deutsche Fußballspielerin Lena Oberdorf wurde am 19. Dezember 2001 in Gevelsberg geboren und entwickelte schon früh ihre Leidenschaft für den Fußball. Sie begann ihre Karriere in der Jugendabteilung der TSG Sprockhövel, bevor sie zum SGS Essen wechselte, wo sie bereits als Jugendliche in der Frauen-Bundesliga spielte. Dort fiel sie schnell durch ihre physische Präsenz, Spielintelligenz und Vielseitigkeit auf, wodurch sie sich als eines der größten Talente im deutschen Frauenfußball etablierte.

2020 wechselte Oberdorf zum VfL Wolfsburg, mit dem sie nationale Titel gewann und regelmäßig in der UEFA Women's Champions League antrat. Parallel dazu wurde sie zu einer festen Größe in der deutschen Nationalmannschaft und nahm unter anderem an großen Turnieren wie der Europameisterschaft teil. Besonders bei der UEFA Women's Euro 2022 machte sie international auf sich aufmerksam, als sie mit Deutschland das Finale erreichte und für ihre Leistungen vielfach gelobt wurde. (mize/dpa)

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