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Schwuler Fotograf
"Baldiga – entsichertes Herz" für Dokumentarfilmpreis nominiert
- 20. Oktober 2025, 08:27h 1 Min.

Jürgen Baldiga (Bild: Salzgeber)
Der Film "Baldiga – entsichertes Herz" von Markus Stein kann sich Hoffnungen auf den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2025 machen. Das Porträt des an den Folgen von Aids gestorben schwulen Künstlers und Fotografen Jürgen Baldiga (1959-1993) ist neben den Filmen "Im Prinzip Familie" und "Überleben – Ein Arzt und sein Krebs" für den mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis nominiert.
Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird seit 2003 vom SWR in Kooperation mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) vergeben. "Baldiga – entsichertes Herz" sei "das Porträt eines einzigartigen Künstlers – in einer Zeit, in der eine HIV-Infektion nicht nur ein sicheres Todesurteil war, sondern auch zu einer erneuten Stigmatisierung schwuler Lebensentwürfe führte", schreibt der Sender zur Nominierung. "Der Film erzählt davon, wie Jürgen Baldiga sich dem entgegenstellte – und mit seiner Kunst auch im Angesicht der eigenen Vergänglichkeit etwas Bleibendes zu schaffen vermochte."
Für den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis für einen herausragenden Nachwuchsfilm wurde u.a. "Der Wunsch" nominiert. Der Dokumentarfilm von Judith Beuth begleitet ein lesbisches Paar über einen Zeitraum von zehn Jahren auf ihrer emotionalen Reise, sich seinen Kinderwunsch zu erfüllen.
Die Preisverleihung findet am 13. November 2025 auf dem Internationalen Filmfest Mannheim/Heidelberg (IFFMH) statt. (cw)
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