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Kino-Liveübertragung
Einer der charmantesten Klassiker des modernen Ballettrepertoires
Frederick Ashtons Ballettklassiker "La Fille mal gardée" wird am 5. November 2025 live in Kinos im deutschsprachigen Raum übertragen.

"La Fille mal gardée" wurde am 28. Januar 1960 im Londoner Covent Garden uraufgeführt und zählt seither zu den zentralen Werken des Repertoires des Royal Ballet (Bild: Helen Maybanks)
- 21. Oktober 2025, 09:47h 2 Min.
Frederick Ashtons Ballettklassiker "La Fille mal gardée" kehrt im Herbst auf die Bühne des Royal Ballet zurück und wird am 5. November 2025 live in Kinos im deutschsprachigen Raum übertragen. In den Hauptrollen sind Francesca Hayward als Lise und Marcelino Sambé als Colas zu sehen.
Verspielte Choreografie und schwungvolle Musik
Das Ballett wurde am 28. Januar 1960 im Londoner Covent Garden uraufgeführt und zählt seither zu den zentralen Werken des Repertoires des Royal Ballet. Ashton ließ sich vom französischen Original des Choreografen Jean Dauberval inspirieren, verlegte seine Adaption jedoch in die englische Provinz. Entstanden ist eine liebevolle und humorvolle Hommage an das ländliche Leben: Im Mittelpunkt steht Lise, die einzige Tochter der resoluten Witwe Simone, die ihre Zukunft anders geplant hat als ihre Tochter selbst – denn Lise liebt den jungen Bauern Colas.
Mit Ashtons präziser und zugleich verspielter Choreografie, der schwungvollen Musik von Ferdinand Hérold und den detailreichen Bühnenbildern und Kostümen von Osbert Lancaster gilt "La Fille mal gardée" als einer der charmantesten Klassiker des modernen Ballettrepertoires.

(Bild: Helen Maybanks)
Die Saison 2025/26 der Royal Opera geht über diese Deutung hinaus und öffnet weitere Räume für queere Lesarten: von "La traviata", die die Doppelmoral einer Gesellschaft sezziert, bis zu "Woolf Works", inspiriert von Virginia Woolf, deren queere Sensibilität in die Ballettsprache übersetzt wird. Ergänzt wird das Programm durch Klassiker wie "La Fille mal gardée", "Cinderella", "Der Nussknacker", "Giselle" und "Die Zauberflöte" sowie durch die Neuproduktion von "Siegfried".
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Dass das Royal Opera House sich zugleich bemüht, seine Institutionen zu öffnen, Diversität im Publikum wie auf der Bühne zu fördern und ökologische wie soziale Verantwortung zu übernehmen, macht die Spielzeit auch zu einem Statement in der Gegenwart. (dd/pm)
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