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  • 11. September 2006 60 2 Min.

Vatikan (queer.de) - Papst Benedikt XVI hat Stunden vor seiner Deutschlandreise kanadische Bischöfe im Vatikan empfangen und dabei Katholiken davor gewarnt, Abtreibung und die Homo-Ehe zu unterstützen. "Im Namen der 'Toleranz' musste Ihr Land die Torheit ertragen, dass Partnerschaften neu definiert werden", so Benedikt. Wenn "der göttliche Plan des Schöpfers übergangen" werde, gehe "die Wahrheit der menschlichen Natur verloren". Er forderte katholische Politiker auf, sich eher an der Doktrin der Kirche zu orientieren als an Meinungsumfragen und "sozialen Trends": "Demokratie funktioniert nur, wenn sie auf Wahrheit basiert und darauf, die menschliche Natur zu verstehen. Wenn Katholiken am politischen Leben teilnehmen, darf dieses Prinzip nicht verletzt werden." Kanada hat 2005 die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet.

Volker Beck: "Mangelndes Demokratieverständnis"
Nach Ansicht des Parlamentarischen Geschäftsführers der Grünen, Volker Beck, hat Benedikt mit seinen Äußerungen erneut ein gebrochenes Verhältnis zur Demokratie dokumentiert. Es sei Selbstüberschätzung, "wenn der Papst meint, allein die katholische Kirche oder ihr Oberhaupt verfüge über das 'richtige Verständnis der menschlichen Natur' und was nicht römisch-katholisch korrekt sei, sei gleich widernatürlich", argumentiert Beck. "Diese Haltung ist undemokratisch und arrogant". Er warf der Kirche ferner vor, mit der Ablehnung von Kondomen zur HIV-Prävention und der Empfehlung der Enthaltsamkeit indirekt zur Ausbreitung von HIV in Afrika beizutragen. (dk)

-w-

#1 manni2Anonym
  • 11.09.2006, 15:31h
  • Der Papst ist und bleibt ein verlogenes ETWAS!!
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#2 hwAnonym
  • 11.09.2006, 15:43h
  • ......muffelt nach weihrauch und:

    Sociedad Benefactora y Educacional Dignidad
    Gesellschaft für Wohltätigkeit und Erziehung ‚Würde‘“, heute Villa Baviera

    ...Internationaler Flughafen "Franz Joseph Strauss",

    de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Strau%C3%9F

    Köhler, Stoiber,...

    Joseph Ratzinger, Papstdarsteller, Künstlername Benedikt XVI:

    "...Der heutige gesellschaftliche Kontext ist in vieler Hinsicht verschieden von dem der Vergangenheit. Trotzdem denke ich, daß uns alle die Hoffnung verbindet, die kommenden Generationen mögen dem geistigen Erbe treu bleiben, das durch alle Krisen der Geschichte hindurch standgehalten hat....."
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#3 CarhelanAnonym
  • 11.09.2006, 17:11h
  • Soso. Der Papst und seine Kumpanen wissen also genau, wie der "göttliche Plan des Schöpfers" lautet, gell?? Ist ja auch gar nicht anmaßend.
    Wie kann man so einer Kapserl-Truppe irgendwas glauben? Verstehe ich nicht!
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