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Kinostart im Februar 2026

Erster Trailer zu "Scream 7": Kultfigur kehrt zurück

Neve Campbell ist zurück: Im ersten Trailer zu "Scream 7" kehrt die Kultfigur Sidney Prescott auf die Kinoleinwand zurück. Doch Ghostface hat es auf ihre Tochter abgesehen...


Ghostface zeigt wieder seine (oder ihre?) Liebe zu Küchenmessern (Bild: Paramount Pictures)
  • 31. Oktober 2025, 11:10h 4 Min.

Der erste offizielle Trailer zu "Scream 7" ist da – und Horror-Fans dürfen jubeln: Neve Campbell (52) schlüpft wieder in ihre legendäre Rolle als Sidney Prescott. Gleich zu Beginn des Clips meldet sich Ghostface mit einem vertrauten, unheimlichen Satz zurück: "Hallo, Sidney. Hast du mich vermisst?" In der Vorschau wird deutlich, dass Sidney inzwischen mit ihrer Tochter Tatum (Isabel May) in einer idyllischen Kleinstadt lebt – bis der Killer wieder zuschlägt.

Tatum scheint die Zielscheibe von Ghostface zu werden. Das weckt in ihr den Wunsch, "eine Kämpferin zu werden" wie ihre Mutter. Sidney bringt ihr die Regeln des Überlebens bei, ganz im Stil der Originalfilme. Der Name ihrer Tochter ist dabei eine Hommage an Sidneys ermordete Freundin Tatum (gespielt von Rose McGowan) aus dem ersten "Scream"-Film von 1996.

Auch Courteney Cox (61) ist wieder als Reporterin Gale Weathers zu sehen. Nach einem brutalen Angriff in "Scream VI" steht sie erneut an Sidneys Seite – mit dem entschlossenen Satz: "Reißen wir dem Wichser die Maske runter!" Obwohl im Trailer nicht zu sehen, soll auch David Arquette als Dewey Riley einen Auftritt haben – trotz seines Filmtods in "Scream" (2022).

Der Trailer zeigt außerdem einen blutigen Moment mit Newcomerin Michelle Randolph, die offenbar Stu Machers (Matthew Lillard) Haus besucht, nur um von einem Balkon direkt in Ghostfaces Messer zu stürzen. Doch wie immer gilt in der "Scream"-Reihe: Tot ist nicht gleich tot.

Diese Stars kehren zurück

Regie führt Kevin Williamson, der bereits das Drehbuch zu den Originalteilen ("Scream", "Scream 2", "Scream 4") schrieb. Der siebte Teil erzählt Sidneys Geschichte als Mutter – eine Rückkehr, auf die Fans lange gewartet haben. Nach Campbells Abwesenheit in "Scream VI" (2023) aufgrund von Gehaltsstreitigkeiten ist ihre Comeback ein echtes Highlight.

Ursprünglich sollten Melissa Barrera und Jenna Ortega die Reihe fortführen. Die beiden Schauspielerinnen spielten in den letzten zwei Filmen die Schwestern Sam und Tara Carpenter, die neuen "Final Girls" des "Scream"-Universums. Barrera wurde jedoch von der Produktionsfirma entlassen, nachdem sie sich antisemitisch geäußert hatte; kurz darauf stieg Ortega freiwillig aus dem Projekt aus. Nach dem Doppelausstieg kam es zu massiver Kritik aus der Fangemeinde und Regisseur Christopher Landon verließ daraufhin ebenfalls das Projekt.

Nun liegt der Fokus wieder auf der Originalgeneration: Neben Campbell, Cox und Lillard kehren auch Skeet Ulrich (Billy Loomis), Mason Gooding und Jasmin Savoy Brown (Chad und Mindy) sowie Scott Foley (Roman Bridger aus "Scream 3") zurück. Zu den Neuzugängen zählen unter anderem Joel McHale, Anna Camp, Mckenna Grace, Ethan Embry, Mark Consuelos, Jimmy Tatro, Celeste O'Connor, Asa Germann und Sam Rechner.

Das Drehbuch stammt von James Vanderbilt und Guy Busick ("Scream", "Scream VI"), produziert wird der Film von Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett und Chad Villella. Die Musik komponiert wieder Marco Beltrami.

Der Slasher "Scream 7" startet am 26. Februar 2026 in den deutschen Kinos.

Queerer Subtext in "Scream"-Franchise

Insbesondere unter schwulen Männer ist die Horrorfilmreihe beliebt. Das hat auch einen Grund: Originaldrehbuchautor Kevin Williamson, der bei "Scream 7" Regie führt, erklärte 2021, dass die Geschichten von Beginn an codiert auch homosexuelle Männer angesprochen hätten. Schwule würden nämlich aus Diskriminierungserfahrungen die weibliche Hauptfigur besonders mögen – das kenne er aus seinem eigenen Leben: "Als ein schwules Kind habe ich mich mit dem 'final girl' und ihrem Kampf identifiziert, weil man als schwules Kind ähnlich handeln musste, um zu überleben. Man sieht diesem Mädchen dabei zu, wie es die Nacht überlebt und welches Trauma ihm widerfährt. Ich denke, die 'Scream'-Filme sind ein Code für schwules Überleben" (queer.de berichtete).

Zudem gibt es weitere queere Subtexte: So hatte im ersten Teil die Beziehung der beiden Mörder Billy Loomis und Stu Macher homoerotische Züge. In der Schlussszene, wo sie sich gegenseitig verletzen, ist die Körpernähe und emotionale Spannung auffällig intensiv – teils fast wie ein makabres Liebesritual. Williamson und Orignial-Regisseur Wes Craven haben in Interviews angedeutet, dass "Scream" bewusst mit queeren Subtexten spielt, auch wenn Billy und Stu nicht ausdrücklich als schwul angelegt waren. Da die beiden Darsteller, die diese Figuren gespielt haben, in Teil sieben aber wieder dabei sind, könnte ihre Beziehung im neuen Film weiter erforscht werden. (spot/cw)

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