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Bis 30. November
Nominierungsphase für Queermentor Role Model Awards gestartet
- 4. November 2025, 16:20h 2 Min.

Pavlo Stroblja ist der Gründer von Queermentor (Bild: Sophia Emmerich)
Menschen, die Vielfalt sichtbar machen, Chancengerechtigkeit fördern und sich für Inklusion in der Arbeitswelt einsetzen, können ab sofort für die Queermentor Role Model Awards 2026 nominiert werden. Der Preis wird unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zum zweiten Mal vergeben. Geehrt werden "queere Menschen und Allies, die mit Mut, Haltung und Authentizität Veränderung in Unternehmen und Gesellschaft anstoßen".
Die Nominierungsphase läuft ab sofort bis zum 30. November. Eine unabhängige Jury wählt die Preisträger*innen aus. Die Preisverleihung findet am 27. Januar 2026 statt. Queermentor ist eine gemeinnützige Organisation, die queere Menschen und ihre Verbündeten (Allies) durch kostenlose Mentoring-Programme, Trainings und ein Netzwerk unterstützt, um ihre persönliche und berufliche Entwicklung zu fördern.
"Queere Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck, kein Trend. Sie ist unbequem, inspirierend und notwendig", erklärte Queermentor-Gründer Pavlo Stroblja anlässlich der startenden Bewerbungsphase. "Mit den Queermentor Role Model Awards zeigen wir, dass Haltung und Authentizität keine Nische sind, sondern Zukunft. Wir feiern Menschen, die sichtbar sind, Mut machen und damit vielen anderen den Weg ebnen."
"Wir wollen Role Models sichtbar machen"
Die Queermentor Role Model Awards waren erstmals am 30. Januar an 25 Personen verliehen worden. Die Auszeichnung versteht sich als Statement für eine Arbeitswelt und Gesellschaft, "in der sich niemand verstellen muss". Ausdrücklich wendet sich der Preis auch an Allies. Damit möchten Queermentor die Überzeugung zum Ausdruck, dass echte Inklusion immer ein gemeinschaftlicher Prozess ist. "Ganz gleich, ob queere Person oder Ally – wir wollen Role Models sichtbar machen, die nicht warten, bis andere etwas verändern, sondern selbst Haltung zeigen und Barrieren abbauen", so Stroblja.
Wer jemanden vorschlagen möchte, kann dies über das Onlineformular auf queermentor.org tun. Alle Gewinner*innen sind automatisch für das EPBN Role Models Programm nominiert, also das europaweite Pendant zum Queermentor-Preis. (cw)
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