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Karneval
Die Röschen Sitzung begibt sich auf Tauchgang
Unter dem Motto "Land unter" präsentiert Kölns queere Karnevalssitzung im kommenden Jahr lesbische Nixen, schwule Delfine und trans-atlantische Unterwasserwesen.

Während vielerorts politisch "Land unter" herrscht und queeren Communitys weltweit das Wasser bis zum Hals steht, wird in Köln gerade deshalb gefeiert (Bild: vvg-koeln)
- 10. November 2025, 08:05h 2 Min.
Für die kommende Session präsentiert sich das Röschen-Ensemble ganz auf maritimer Welle. Während die Polkappen schmelzen, die Holländer bereits am Worringer Nordseestrand zelten und sich die Kölner Altstadt samt Schaafenstraße in eine Lagune verwandelt, bleibt das Ensemble gelassen: Mit allen Wassern gewaschen, begibt es sich auf Tauchgang. Zwischen Arielle, Nemo, lesbischen Nixen, schwulen Delfinen und trans-atlantischen Unterwasserwesen zeigt sich das Riff so bunt, jeck und vielfältig wie nie – und verspricht dabei jede Menge Tiefgang und feuchten Humor.
Doch hinter der glitzernden Oberfläche liegt auch ein ernster Ton: Während vielerorts politisch "Land unter" herrscht und queeren Communities weltweit das Wasser bis zum Hals steht, wird gerade deshalb gefeiert – laut, schrill und solidarisch. Unter dem Motto "Queerallenriff der Träume" lädt die neue Röschen-Sitzung zu einer queeren Unterwasser-Party, bei der selbst der Begriff "Feuchtgebiete" neue Bedeutung gewinnt.
Die Sitzungen finden am 10., 11. und 25. Januar sowie am 1., 2., 11. und 14. Februar 2026 (Karnevalssamstag) im Kölner Gloria-Theater statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, an den Sonntagen um 16 Uhr. Die Vorstellung am 25. Januar wird zusätzlich in Gebärdensprache übersetzt.
Zum Ensemble gehören Abends mit Beleuchtung, Matthias Brandebusemeyer, Rainer Breuer, Stephan Isermann, Nina Moers, George Le Bonsai, Marion Radtke, Manuel Rittich, Stephan Runge, Lysander Schwiebert und Claus Vinçon. Als Gäste treten auf: Pink Poms, Jonathan Briefs, Coremy, Swanee Feels, die StattGarde Colonia Ahoj e.V. am 11. Februar sowie das Panikorchester Ermatingen am 14. Februar. (dd/pm)
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