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- 10. November 2025, 13:23h 2 Min.

Lambda Space geht am Sonntag an den Start (Bild: Lambda e.V.)
Mit "lambda space" startet zum Sonntag (16. November) ein bundesweit einzigartiges Projekt: Das erste digitale queere Jugendzentrum geht online. Initiiert vom Jugendnetzwerk Lambda soll die neue Plattform jungen queeren Menschen zwischen 14 und 26 Jahren einen sicheren digitalen Raum für Austausch, Unterstützung und Gemeinschaft bieten.
Hintergrund ist, dass viele queere Jugendliche – insbesondere im ländlichen Raum – immer noch keinen Zugang zu unterstützenden Angeboten hätten. Daher gehörten junge queere Menschen zu jenen Personengruppen, die am meisten Zeit im digitalen Raum verbringen. Doch auch hier fehle es bisher an geeigneten Strukturen: "Der digitale Raum wird zunehmend von Tech-Konzernen dominiert, deren Plattformen auf maximale Profite ausgelegt sind und sich zunehmend queerfeindlich entwickeln", so Lambda. "'lambda space' ist eine Antwort auf beides: ein Safer Space für queere Jugendliche in Regionen ohne Angebote und eine gemeinnützige, bedürfnisorientierte Alternative zu kommerziellen Plattformen."
Auf der Plattform können sich zukünftig Jugendliche in Foren gegenseitig unterstützen, eigene Gruppenräume zu verschiedenen Themen erstellen, sich über einen Messenger sicher austauschen und andere queere Jugendliche aus der Nähe kennenlernen. Dabei stehe Sicherheit an erster Stelle: "Ein mehrstufiges Zugangssystem schützt die Jugendlichen, alle Inhalte werden durch ein geschultes Moderationsteam und KI-Unterstützung in Echtzeit moderiert, das Projekt wird psychologisch begleitet, und Jugendliche können sich bei Bedarf niedrigschwellig beraten lassen."
865 junge queere Menschen bereits auf Warteliste
Die Lambda-Vorstandsmitglieder Emily Schunk und Oska Jacobs freuen sich auf das Projekt: "Nun beginnt die spannende Beta-Phase in der wir nach und nach allen 865 Jugendlichen auf der Warteliste Zugang zur Plattform geben", erklärten sie. "In begleitenden Feedbackrunden werden wir mit den Jugendlichen darüber sprechen, wie sich die Plattform für sie anfühlt, was gut funktioniert und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Denn unser Ziel ist klar: Wir möchten, dass endlich alle queeren jungen Menschen einen Safer Space haben – egal wo sie wohnen". (cw)














