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  • 14. September 2006 6 1 Min.

Montevideo (queer.de) - In Uruguay sollen Eingetragene Partnerschaften eingeführt werden. Der Senat hat bereits ein derartiges Gesetz verabschiedet und laut Senatorin Margarita Percovich ist die Zustimmung im Repräsentantenhaus nur Formsache, meldet die Agentur Reuters. Das vorgesehene Gesetz erlaubt sowohl hetero- als auch homosexuellen Paaren, die Partnerschaft einzutragen, wenn die Heiratswilligen mindestens fünf Jahre zusammengelebt haben. "Das Gesetz gewährt die gleichen Rechte wie eine Ehe", erklärt Percovich. "Mit dieser Initiative erkennen wir Rechte an, die vorher unklar waren und bei denen Richter unschlüssig waren, wie sie entscheiden sollen." Uruguay ist ein kleines Land mit 3,5 Millionen zwischen Brasilien und Argentinien. In Südamerika haben bislang nur die argentinische Provinz Río Negro, die Stadt Buenos Aires sowie der brasilianische Staat Rio Grande do Sul Eingetragene Partnerschaften anerkannt. (dk)

-w-

#1 rudolfAnonym
  • 14.09.2006, 17:58h
  • Die Bevölkerung Uruguays ist fast ausschließlich europäischer Abstammung. Das Land hat relativ viele Konfessionslose und eine alte demokratisch-sozialstaatliche Tradition. Warum nehmen wir solche Staaten nicht in die EU auf, um eine Gegengewicht zu Polen zu schaffen?
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#2 RenéAnonym
  • 14.09.2006, 19:42h
  • Weil die EU geographische Grenzen hat. Was man bei auch asiatischen Ländern wie Russland oder bei der Türkei noch diskutieren könnte, ist bei einem südamerikanischen Land wohl fehl am Platze. Mal abgesehen davon, dass es ein Schwellenland ist. Was ist ein Schwellenland? Wikipedia befragen!
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#3 nelsonAnonym
  • 14.09.2006, 21:31h
  • Gute Idee! Südafrika muss dann aber auch in die EU. Beim Lesen des Artikels musste ich an ein altes Antifa-Plakat denken: "Alle werden fallen!"
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