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"Klares Bekenntnis zu einer vielfältigen Gesellschaft"
NRW-Landesregierung hat mehr Geld für queere Projekte übrig
- 14. November 2025, 13:29h 1 Min.
Das schwarz-grüne Landeskabinett in Nordrhein-Westfalen hat am Dienstag eine Ergänzungsvorlage zum Haushaltsentwurf 2026 beschlossen, mit dem es zusätzlich in die Strukturen der queeren Community investiert. Grund sei, dass die jüngste Steuerschätzung zusätzlichen finanziellen Spielraum geboten habe.
"Diese zusätzlichen Mittel sind ein klares Bekenntnis zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft", so die Grünenpolitikerinnen Jule Wenzel und Ilayda Bostancieri in einer gemeinsamen Erklärung. Sie begrüßten, dass die Community in den letzten Jahren mehr CSDs im Land organisiert hätten. "In einer Zeit, in der es immer mehr Angriffe auf CSDs gibt und queere Sichtbarkeit infrage gestellt wird, macht ihr weiter. Wir sagen euch, wir stehen an eurer Seite. So können alle CSDs, die sich 2026 für eine Förderung bewerben, mit bis zu 3.000 Euro unterstützt werden," betont Ilayda Bostancieri.
Darüber hinaus würden die Aidshilfen in Nordrhein-Westfalen mit 391.000 Euro mehr unterstützt – somit könnten die Kürzungen bei den Aidshilfen aus dem vergangenen Jahr komplett zurückgenommen werden, teilten die Grünen mit.
Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, würden auch die Mittel für die Landesfachstelle Regenbogenfamilien aufgestockt werden. Für ihre Arbeit stellt die schwarz-grüne Landesregierung 160.000 Euro bereit. (cw)














