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Er soll bald Billionär sein
Billie Eilish beschimpft Elon Musk als "erbärmlichen Feigling"
Billie Eilish geht auf Elon Musk los: Während der Tesla-Chef kurz davorsteht, der erste Billionär der Welt zu werden, kritisiert die Sängerin in einer Reihe von Instagram-Storys seinen Umgang mit Reichtum.
- 14. November 2025, 13:52h 3 Min.
Elon Musk (54) ist auf dem Weg, der erste Billionär überhaupt zu werden. Die queere Sängerin Billie Eilish (23) nahm das nun zum Anlass, den Tesla-Chef zur Verantwortung zu rufen. In einer Reihe von Instagram-Storys bezeichnete die Musikerin Musk als "verdammt erbärmlichen Feigling". Sie scheint dabei eine frühere, sarkastische Bemerkung Musks aufzugreifen, bei der er sich ironisch als "pussy bitch coward" bezeichnete.
Zuvor hatte Eilish einen Beitrag der Organisation "My Voice, My Choice" geteilt, der eine Reihe von philanthropischen Möglichkeiten aufzeigt, wie Musk sein riesiges Vermögen für globale Probleme einsetzen könnte. Unter anderem schlägt der Post vor, dass Musk "den Welthunger beenden" könne, indem er jährlich 40 Milliarden US-Dollar investiert, oder weltweit sicheren Zugang zu Trinkwasser sicherstellt, wofür laut den Vorschlägen 140 Milliarden US-Dollar für die nächsten sieben Jahre nötig wären. Weitere Slides thematisierten den Schutz gefährdeter Tierarten, der zwischen ein und zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr kosten würde, um über 10.000 stark bedrohte Arten auf den Status "gefährdet" herabzustufen.
"Mit nur 53,2 Milliarden US-Dollar könnte Musk Gaza und das besetzte Westjordanland laut EU wiederaufbauen", heißt es in dem Post zudem. "Laut den UN könnten allein für Gaza Kosten von über 70 Milliarden US-Dollar anfallen. Wenn er das Vermögen weiter verteilen wollte, könnte er außerdem Ukraine und Syrien für insgesamt 793,2 Milliarden US-Dollar unterstützen."
Wird Elon Musk wirklich bald Billionär?
Billie Eilishs Kritik kommt wenige Wochen nachdem Tesla-Aktionäre ein Vergütungspaket genehmigt haben, das Musk theoretisch zum ersten Billionär der Welt machen würde. Am 6. Oktober stimmten 75 Prozent der Aktionäre für einen Kompensationsplan im Wert von über einer Billion US-Dollar, wie CNBC und "Business Insider" berichteten.
Das Paket wird jedoch nur dann ausgezahlt, wenn Musk eine Reihe von Unternehmenszielen erreicht: Dazu gehören eine Marktkapitalisierung von 8,5 Billionen US-Dollar bis 2035, der Verkauf von 12 Millionen Fahrzeugen pro Jahr sowie der Einsatz von je einer Million Robotaxis und humanoiden Robotern. Zudem muss Musk mindestens siebeneinhalb Jahre Tesla-CEO bleiben, um Anteile aus diesem Paket zu erhalten.
Es ist nicht das erste Mal, dass Billie Eilish ihre Plattform nutzt, um Milliardäre zu kritisieren. Ende Oktober kritisierte sie in einer Rede bei den "WSJ. Magazine Innovator Awards" megareiche Menschen, die ihr Geld nicht teilen, während Meta-CEO Mark Zuckerberg im Publikum saß. Der Facebook-Gründer mit einem geschätzten Vermögen von rund 257 Milliarden US-Dollar war laut Berichten not amused (queer.de berichtete).
Musk hat Transphobie als seinen Markenkern entdeckt
Musk hatte wegen seiner öffentlich zelebrierten Transfeindlichkeit zuletzt immer wieder für Aufregung gesorgt. So beklagte er sich unlängst etwa über Trans-Inhalte bei Netflix und rief zu einem Boykott auf (queer.de berichtete). Seine extreme Transfeindlichkeit trifft auch sein ältestes Kind, das sich als trans Frau geoutet hat und den Namen "Musk" ablegte. Seine Tochter nennt sich seitdem Vivian Jenna Wilson, nach dem Mädchennamen ihrer Mutter, sie hat den Kontakt zum Vater abgebrochen. Musk behauptete letztes Jahr, sein Kind sei von einem "woken Virus" getötet worden (queer.de berichtete). (spot/cw)














