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https://queer.de/?5583
  • 15. September 2006 23 1 Min.

Kathmandu (queer.de) - Eine Homo-Gruppe in Nepal beklagt, dass die Verfolgung von Homo- und Transsexuellen auch unter dem neuen Premierminister Girija Prasad Koirala nicht abgenommen habe. Sunil Babu Pant von der Blue Diamond Society sagte, insbesondere gegen Metis - sich weiblich kleidende Homosexuelle oder Transsexuelle - werde brutal vorgegangen. Schwule würden in Polizeigewahrsam zudem geschlagen oder sogar vergewaltigt. Pant berichtet von einem Fall, in dem drei Metis in der Hauptstadt Kathmandu verhaftet worden sind, nur weil sie Kondome bei sich gehabt hätten. "Die meisten Verhafteten kommen aus der Grenzregion zu Indien", so Pant. "Es wird gezielt gegen sie vorgegangen, weil sie meist kein Geld und keine Ausbildung haben." Viele Schwule würden gezwungen, Geständnisse zu unterschreiben, in denen sie Sex in öffentlichen Plätzen zugeben - das hat eine langjährige Haftstrafe zur Folge. Die Blue Diamond Society hatte sich im April den Demonstrationen gegen den absolutistisch regierenden König Gyanendra angeschlossen (queer.de berichtete). Sie forderte bislang erfolglos, bei den Verhandlungen über eine neue Verfassung auch Schwule und Lesben vor Diskriminierung zu schützen (queer.de berichtete). (dk)

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-w-

#1 FloAnonym
  • 15.09.2006, 17:33h
  • Die Länder, die es sich am wenigsten leisten können, sind oft am faschistischsten!
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#2 hwAnonym
  • 15.09.2006, 19:11h
  • Man bräuchte so etwas wie die "Petition San Antonio", USA .
    Das Polizeidepartement von San Antonio hat sich gegenüber Amnesty International dazu verpflichtet, Polizeigewalt gegen sexuelle Minderheiten zu unterbinden,
    und die die nötigen Änderungen vorzunehmen.
    Die weisse Transgender Frau Kelly Mc Allister wurde bei einer Verhaftung durch die Polizei mit Pfefferspray traktiert, der Toilettenbesuch wurden ihr verboten. Im Gefängnis wurde sie von einem Mitinsassen vergewaltigt. Das Spitalpersonal bestätigte später entsprechende Verletzungen. Das Gefängnispersonal behandelte sie herablassend, erniedrigend und transphobisch. queeramnesty.ch, 01.06.06
    Die Verpflichtung wurde nach einer 4-jährigen Kampagne abgegeben.
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#3 RabaukeAnonym
  • 16.09.2006, 00:58h
  • Liebe Leute, User, Namastté (so die Nepalische, Tibetische Grußformel).

    Es heißt, in Nepal fliegen blaue Kugeln, es heißt, der König sei ein "Diktator, es heißt............! Na Klar haben wir homos dort, in Kathmandu wirklich keine Rechte. Die >Situation ist ehrlich schlim!!!!!Mein inzwischen Ehemann und ich bereisen dieses Land seit 12 Jahren. Wieder und wieder klagen wir die Menschenrechte, bei der Deutschen und Nepalesichen Bootschaft ein. Nix passiert. Weder Herr "altkanzler" (gott sei dank) Schröder, noch Frau Bundeskanzlerin Merkel haben ein Interesse daran, zumindest kein spürbar, erkennbares!!!!!!Wir als deutsche Nation, leisten, in ein wirklich sinnvolles, erhaltenswertes Kulturgut, viele Millionen Euro an Kulturguterhaltung---gleich ob -------Antikeerhaltung oder in wirtschaftliche Varianten. So gelang es inzwischen, nach Scherpru basi, einem Ort, ca 25 KM vor der Chinesischen Grenze, gemeinsam mit Östereich und Frankreich, ein gigantisches , auf Wasserbasis, funktionierendes Stromkraftwerk, mit aufwendigen Bohrungen in einen ca von uns aus gesehen, 5000 Meter Tiefen Berg zu Bauen.Das alles weis weder die Presse noch Wissen es Leute wie Ihr. Gebt eure Stimme dem Verein "Freunde Tibets". Der Tibetinitiative Deutschland. Jeder CENT hilft uns. Macht euch Bitte ein Bild von diesem Land, gleich ob Nepal oder Tibet! Worte, wie faschismus sind hier nicht nur fehl, sondern sprechen, zeugen von europäischer Dummheit!

    Euer Rabauke
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