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  • 19. November 2025, 04:01h 1 Min.

Beim schwulen Anti-Gewalt-Projekt Maneo in Berlin wurden mehrfach Scheiben eingeworfen (Bild: Mann-o-Meter)

Nach mehreren nächtlichen Angriffen auf das schwule Anti-Gewalt-Projekt Maneo des Vereins Mann-o-Meter im Berliner Regenbogenkiez dringt die CDU-Fraktion in Tempelhof-Schöneberg auf eine Verbesserung der Straßenbeleuchtung. Betroffen seien besonders die Else-Lasker-Schüler-Straße und die Bülowstraße, teilte die Fraktion in einer Pressemitteilung mit der Überschrift "Mehr Licht für Mann-o-Meter und sein Projekt Maneo – Kein Platz für Hass im Dunkeln!" mit.

In den vergangenen Wochen wurden mehrfach Fensterscheiben der Einrichtung nachts von Unbekannten beschädigt (queer.de berichtete). Die Christdemokraten sehen unzureichende Beleuchtung rund um den Nollendorfplatz als einen begünstigenden Faktor. "Dunkelheit darf kein Schutzraum für Gewalt sein", sagte der queerpolitische Sprecher der Fraktion, Klaus Hackenschmied. "Wenn queere Einrichtungen im Herzen unseres Bezirks Zielscheibe von Angriffen werden, dann müssen wir reagieren – schnell, sichtbar und entschlossen."

Auch der innerhalb des zuständigen Ausschusses tätige CDU-Verordnete Carsten Buchholz verwies auf die Bedeutung des Kiezes für "Vielfalt, Freiheit und Respekt". Das Bezirksamt solle kurzfristig prüfen, wie die Beleuchtung im Umfeld der Einrichtungen verstärkt werden könne. Bis zum Frühjahr 2026 soll es der Bezirksverordnetenversammlung berichten. (cw)

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