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  • 20. November 2025, 13:27h 2 Min.

Die Gründer (v.l.n.r.) Andreas Sternweiler, Wolfgang Theis und Manfred Herzer in der ersten Ausstellung "Igitt" im Jahr 1986 (Bild: Johannes Aevermann)

Das Schwule Museum wird ab dem 7. Dezember die Ausstellung "...und damit fingen dann die Probleme an" zeigen. Sie erzählt die Entstehungsgeschichte des Träger-Vereins und beleuchtet die vier Jahrzehnte dauernde Geschichte des Museums.

Die nichtöffentliche Eröffnung findet am 6. Dezember statt – also genau am 40. Geburtstag des Museums. Am 6. Dezember 1985 hatten Manfred Baumgardt, Wolfgang Theis, Manfred Herzer-Wigglesworth, Andreas Sternweiler und Egmont Fassbinder den Verein der Freunde des Schwulen Museums in Berlin gegründet. Da die Gründung eines Vereins sieben Personen benötigt, unterschrieben noch in einer solidarischen Aktion Detlef Mücke und Winfried Kuhn.

"So entstand eine Institution der Selbstermächtigung: ein Archiv, das schwules Leben sammelte, eine Bibliothek, die Wissen bewahrte, und Ausstellungen, die Geschichte sichtbar machten", teilte das Museum mit.

Bei der Ausstellung, die bis März 2026 laufen soll, werden Objekte und Dokumente aus dem Archiv des Schwulen Museums gezeigt. Es gibt außerdem neue Video- und Audiointerviews mit mehreren Gründern. Diesen wurden ermöglicht durch private Spenden im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne "40 Jahre Schwules Museum – Gründungsgeschichte sichern". Gefördert wird die Ausstellung von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Museum zwei Mal umgezogen

Nach der Vereinsgründung nutze das Schwule Museum von 1986 bis 1988 Räume der Allgemeinen Homosexuellen Arbeitsgemeinschaft (AHA) in der Friedrichstraße. 1990 zog der Verein in eigene, größere Räume im Mehringdamm, 2013 erfolgte der Umzug an den aktuellen Standort in der Lützowstraße. (cw)

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