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- 20. November 2025, 13:47h 2 Min.

Der Vorstand des neuen Fuldaer CSD-Vereins (Bild: foll bunt)
Am Dienstag haben 19 Ehrenamtliche in den Räumen der Aidshilfe Fulda der Verein "foll bunt" gegründet. Dieser soll künftig den Pride in der osthessischen Bischofsstadt organisieren. "Nachdem der CSD Fulda im letzten Jahr nach Wegfall des früheren Trägers von der Aidshilfe Fulda aufgefangen wurde, war klar, dass es eine eigene Struktur braucht", sagte Susanne Maul, Geschäftsführerin der Aidshilfe Fulda.
In den vergangenen Wochen erarbeiteten Mitglieder der queeren Community und Verbündete ein Konzept, das dem CSD Fulda ein dauerhaftes organisatorisches Zuhause geben soll. Darüber hinaus will der neue Verein die queere Community in Stadt und Landkreis stärken, Netzwerke ausbauen und die Akzeptanz und Förderung queeren Lebens in der Region ausbauen.
Verein will mehr als nur CSD organisieren
"Der Verein 'foll bunt' soll nicht nur den CSD organisieren. Wir wollen Angebote schaffen, die queeren Menschen im Landkreis das Gefühl geben, willkommen und zu Hause zu sein", erklärte Niklas Schmitt, Mitglied des neuen Vorstandes. "Unser Ziel ist es, die Community zu stärken, mit Vorurteilen in der Bevölkerung aufzuräumen und die kulturelle Landschaft in Fulda zu erweitern. In Städten vergleichbarer Größe gibt es längst queere Bars, Zentren oder Beratungsstellen. Hier muss Fulda aufholen."
Während es in anderen Regionen Hessens mehrere queere Vereine und Strukturen gibt, fehlte in Fulda bislang ein Verein als sichtbare Organisationsstruktur – Initiativen wie die "Queere Stunde" laufen so bis jetzt ohne Rechtsform. Mit "foll bunt" möchten die 19 Gründungsmitglieder diesem Bedarf begegnen und dem "queeren Osten" Hessens mehr Sichtbarkeit verleihen. Der fünfköpfige Vorstand – Fabian Hülsemann, Johnathan Jiptner, Toni, Niklas Schmitt und Robin Richter – erhielt das Vertrauen, den Aufbau des Vereins voranzutreiben. Man habe bereits jetzt mit der Organisation des CSD Fulda 2026 begonnen. (cw)















