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"Das große Promi-Büßen"
Rafi Rachek: Seine Brüder wünschten ihm nach Coming-out den Tod
Der schwule Realitystar Rafi Rachek berichtet davon, wie seine Familie sein Coming-out aufgenommen hat. Außerdem muss er sich in der "Runde der Schande" rechtfertigen.

Rafi Rachek ist derzeit in "Das große Promi-Büßen" mit Olivia Jones zu sehen (Bild: Joyn)
- 21. November 2025, 15:29h 2 Min.
Rafi Rachek hat in der neuesten Folge der aktuellen Staffel von "Das große Promi-Büßen" davon erzählt, dass seine Brüder ihn nach seinem Coming-out vor mehr als sechs Jahren verstoßen hätten: "Meine Brüder sagten, ich sei eine Schande für die Familie: 'Es wäre besser, wenn du tot wärst'", erklärte der 35-jährige gebürtige Syrer nach Angaben von "Promiflash". Die Folge ist bislang noch nicht auf ProSieben ausgestrahlt worden, sondern nur für zahlende Kund*innen auf Joyn Plus+ verfügbar.
Auch nach dem Tod seines Vaters im Januar habe er sich ausgeschlossen gefühlt und Hass erfahren: "Man hat mich behandelt, als wäre ich ein Monster, ein Verbrecher."
Rachek hatte sich im Oktober 2019 öffentlich als schwul geoutet (queer.de berichtete). Zuvor hatte er an der heterosexuellen Kuppelshow "Die Bachelorette" teilgenommen und sich als Macho inszeniert.
Instagram | Rachek gerät in Realityshows immer mal wieder mit anderen aneinander
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Rachek in der Runde der Schande
In der "Promi-Büßen"-Folge musste sich Rachek in der "Runde der Schande" auch zu Fehltritten der Vergangenheit äußern. Moderatorin Olivia Jones befragte den Reality-Dauergast zu kontroversen Aussagen letztes Jahr im "Sommerhaus der Stars". Rachek hatte dabei etwa Theresia Fischers Partner Stefan Kleiser wegen des großen Altersunterschieds des Paares gefragt: "Bist du ein Kinderficker, oder was?!" Die Äußerung löste große Empörung aus.
Seine kontroversen Aussagen begründete er mit seiner Fluchtgeschichte: "Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich keine Kindheit hatte, dass mir die Kindheit genommen wurde. Ich musste sehr früh erwachsen sein und Verantwortung übernehmen. Ich bin mit meiner Familie mit zehn aus Syrien geflüchtet. Wir haben Unterdrückung und Stigma erlebt", so Rachek.
Seine Lebensgeschichte verdiene Respekt, antwortete Jones. "Die tragische Heldengeschichte ist aber längst unter einem Berg von Wut und Hass verschüttet", so die Dragqueen weiter. Es wirke, als würde Rachek "einen immer verzweifelteren Kampf um Aufmerksamkeit und Anerkennung kämpfen". (cw)
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20:15h, arte:
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