https://queer.de/?5591
- 17. September 2006 1 Min.
Neu Delhi (queer.de) - Führende indische Schriftsteller, Künstler, Akademiker und Rechtsanwälte haben am Samstag eine Initiative für die Abschaffung des Strafrechtsparagrafen 377 gestartet, der homosexuelle Handlungen mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. Es handele sich um ein "archaisches und brutales Gesetz", das gegen die Menschenrechte verstößt, heißt es in einem offenen Brief an die Regierung, den über 100 einflussreiche Promis des Landes unterschrieben haben. Initiiert wurde die Aktion von dem weltweit anerkannten Schriftsteller Vikram Seth, der aus seiner eigenen Homosexualität kein Geheimnis macht. Seth machte das Gesetz für die intolerante Einstellung vieler Inder sowie für Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle verantwortlich. "Der Paragraph kriminalisiert romantische Liebe und private, einverständliche Handlungen zwischen Erwachsenen des gleichen Geschlechts", heißt es in dem Aufruf. Das Anti-Homo-Gesetz wurde 1861 während der indischen Kolonialherrschaft eingeführt und gilt seitdem unverändert. Im Oktober wird sich das "Delhi High Court" mit einer Petition zur Abschaffung des Paragraphen beschäftigen. Im vergangenen Jahr hatte die indische Regierung eine entsprechende Initiative mit der Begründung abgelehnt, die öffentliche Meinung sei für das Gesetz. (cw)















Auch hier sollte man wie beim indischen Bundesstaat Kerala, die vergleichsweise segensreichen auswirkungen jahrzentelanger kommunistischer regierungen nicht unerwähnt lassen.
sie haben dem wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen leben des landes rahmenbedingungen gegeben, die wie in kerala nach toleranz und verteilungsgerechtigkeit riechen.
die deutsche welle meint dazu:
www.dw-world.de/dw/article/0,,1987851,00.html?maca=de-YahooV
ideoSearch-719-xml-yms
...und so sieht man´s in luxemburg:
www.zlv-online.de/index.php?cat=internationalepolitik&id=131