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- 22. November 2025, 11:10h 1 Min.

Symbolbild: Einsatzwagen der Polizei im Görlitzer Park (Bild: IMAGO / Jochen Eckel)
Im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg wurde ein 33-Jähriger am Freitagnachmittag bei einer homofeindlichen Attacke verletzt. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Samstag.
Nach seinen eigenen Aussagen betrat der schwule Mann gegen 15:15 Uhr zunächst einen Spätkauf und erwarb dort ein alkoholisches Getränk. Anschließend begab er sich zu einem Spaziergang in den Park. Dort begegneten ihm drei bislang unbekannte Männer, die ihn nach seiner sexuellen Orientierung fragten. Nachdem der Mann sich geoutet hatte, schlugen die Tatverdächtigen unvermittelt auf ihn ein und brachten ihn zu Boden.
Im weiteren Verlauf schlossen sich drei weitere Männer der Attacke an. Zwei der Angreifer schlugen dabei mit einer Bierflasche auf das Opfer ein. Eine Passantin wurde auf den Vorfall aufmerksam und rief lautstark um Hilfe. Dies ermöglichte dem schwulen Spaziergänger die Flucht. Er erlitt leichte Verletzungen im Kopf- und Rumpfbereich. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung übernommen.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)















