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  • 24. November 2025, 08:24h 2 Min.

Nach dem Ende der Potsdamer Ausstellung über das Lebenswerk des queeren Designers Wolfgang Joop (81) prüft sein Team, ob die Schau noch in einer anderen Stadt gezeigt werden kann. Es gebe bislang vier Angebote aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland, sagte Joops Lebenspartner Edwin Lemberg, der die Ausstellung geplant hatte, der Deutschen Presse-Agentur. "Wir schauen, dass es weitergeht."

Lemberg sprach zudem eine von Gästen geäußerte Idee an, ob Joops Heimatstadt Potsdam nicht eine dauerhafte Ausstellung zu seinem Schaffen präsentieren könne. "Ich würde mich freuen", sagte Lemberg dazu. "Das ist sicherlich kein Fehler. Die Potsdamer würden das gut finden."

Die erste umfassende Ausstellung über das Lebenswerk Joops wurde im Kunstraum Potsdam – eine Art Galerie – gezeigt. Laut Stadt kamen in knapp sechs Wochen mehr als 25.000 Besucher*­innen (queer.de berichtete).

Die Retrospektive, die am 18. November endete, zeigte bei freiem Eintritt Joops Mode, viele Skizzen und Illustrationen, aber auch seine Werke als Maler und Bildhauer. Der Designer, der zusammen mit Lemberg seit Jahren in Potsdam lebt, gilt als kreatives Multitalent.

Viele Besucher*­innen fühlten sich von der Ausstellung, die ohne viele Erklärungen zu Joops Werken auskommt, sehr berührt, sagte Lemberg. "Wir könnten nicht glücklicher sein", hieß es bereits zur Halbzeit der Schau.

Hamburg und New York waren wichtige Stationen im Leben Joops. Potsdam aber, wo er auf einem Bauernhof in der Nähe des Parks Sanssouci geboren wurde, bezeichnet er als seinen Sehnsuchtsort. (cw/dpa)

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