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  • 25. November 2025, 04:30h 1 Min.

Am 1. November 2025 wurde im Berliner SchwuZ die vorerst letzte Party gefeiert (Bild: IMAGO / NurPhoto)

Im Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses erklärte Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson, dass aktuell nach einem neuen Ort für den geschlossenen queeren Club SchwuZ gesucht werde. Das berichtete die Tageszeitung "B.Z.".

Laut der parteilosen, von der CDU nominierten Politikerin hätten sich der Veranstaltungsort in der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln und die Preisstruktur nicht mehr gerechnet. Die Club Commission würde aber nach einem kleineren Veranstaltungsort für den queeren Club suchen, "dass das Schwuz als Idee weiter fortgesetzt werden kann", so Wedl-Wilson. Das SchwuZ habe "jahrzehntelang Pionierarbeit" geleistet.

Das traditionsreiche "Schwulen-Zentrum", einst in Schöneberg gegründet, war seit 1977 ein zentraler Ort der queeren Szene in (West-)Berlin. Ende Juli meldeten die Betreiber*­innen nach 48 Jahren Insolvenz an (queer.de berichtete). Die Suche nach Investor*­innen scheiterte, am 1. November wurde die vorerst letzte Party gefeiert (queer.de berichtete).

Die Räume des SchwuZ in der Rollbergstraße, die nun leer stehen, sollen nach Aussagen der Kultursenatorin für einen anderen Club gesichert werden. Wedl-Wilson nannte hier als Beispiel den zurzeit heimatlosen Club Watergate. (cw)

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