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Polizeibericht
Berlin: Transfeindlicher Übergriff in Straßenbahn
- 25. November 2025, 12:24h 1 Min.
Queerfeindlicher Zwischenfall in einer Berliner Straßenbahn der Linie M8: Wie die Hauptstadtpolizei meldete, attackierte ein unbekannter Mann am Montagabend im Ortsteil Fennpfuhl eine 48-jährige trans Frau. Nach bisherigen Erkenntnissen fragte der Mann die Frau gegen 21 Uhr im Bereich Karl-Lade-Straße/Landsberger Allee, ob sie eine Frau oder ein Mann sei. In der Folge sei es zu verbalen Streitigkeiten gekommen. Danach habe der Mann der Frau mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen und sie an den Haaren gezogen.
Beim Verlassen der Bahn beschimpfte der Tatverdächtige die trans Frau und entfernte sich. Die Geschädigte erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab.
Die Ermittlungen zur Körperverletzung und Beleidigung führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin. Dies ist in Fällen von vermuteter queerfeindlicher Hasskriminalität üblich.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)














