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https://queer.de/?5596
  • 18. September 2006 20 1 Min.

Split (queer.de) - Vergangene Woche wurden zwei schwule deutsche Touristen im kroatischen Split angegriffen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. In den letzten Monaten habe es bereits mehrere homophobe Übergriffe auf Ausländer entlang der beliebten Adria-Küste gegeben. Die beiden Deutschen, 20 und 39 Jahre alt, seien in Split am vergangenen Mittwoch zusammengeschlagen worden, bestätigte dem Bericht zufolge eine Polizeisprecherin. Der Ältere habe schwere Verletzungen davongetragen und musste unter anderem wegen einer gebrochenen Nase behandelt werden. Lokalzeitungen berichten, die Touristen hätten Händchen gehalten, als sie angegriffen wurden. (dk)

-w-

#1 kritikerAnonym
  • 18.09.2006, 17:27h
  • Na toll! Bravo!

    Den nächsten Urlaub werde ich garantiert in Kroatien verbringen! ;-)

    Es ist andererseits auch so, das wir Schwuppen nicht überall auffallen sollten ... muß denn "Händchenhalten" sein ???

    Aber daran sieht man(n) wieder mal, das wir in Europa noch viel zu tun haben ...
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#2 tux2006Anonym
  • 18.09.2006, 17:45h
  • Das im spartacus für bestimmte länder der hinweis gegeben wird, das bestimmte gesten oder hier in den meisten gegenden normales verhalten mitunter zu schwierigkeiten führen kann, ist mir klar. wusste nur noch nicht das es in kroatien auch so ist? aber ich denke mal, das händchenhalten in manchen städten unseres Landes auch gefährlich ist...
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#3 madridEUAnonym
  • 18.09.2006, 18:08h
  • Händchenhalten gilt in unseren Breiten durchaus als legitim, wenn zwei Menschen sich gern haben, ob sie nun hetero- oder homosexuell sind. In unzähligen Ländern ausserhalb unserer gesellschaftlichen Vielfalt begibt man sich als Schwuler dagegen auf Glatteis, wenn man treuherzig meint, dass auch dort der Fortschritt Einzug gehalten hat. Mag sein, dass freizügige Orte innerhalb unserer alten EU wie Côte d´Azur, Amsterdam, Berlin und die Kanaren auf Dauer langweilig werden, aber sie garantieren uns nicht nur soziale Absicherung, sondern auch eine
    weitgehende Normalität im Umgang mit allem, was nicht der gängigen Norm entspricht.
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