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Finale Staffel "Stranger Things": Die Rückkehr des Netflix-Phänomens
Der Anfang vom Ende von "Stranger Things" ist auf Netflix verfügbar. Bieten die neuen Episoden einen würdigen Abschluss der umjubelten Serie?

Der schwule Will (Noah Schnapp, li.) und Bösewicht Vecna (Jamie Campbell Bower) haben ein Schwätzchen (Bild: Netflix)
- 27. November 2025, 11:37h 4 Min.
Im Sommer 2016 startete die Retro-Mystery-Serie "Stranger Things" auf Netflix – und markierte so etwas wie den endgültigen Durchbruch des Streamingdienstes aus Kalifornien. Eine Tatsache, die heute kaum noch vorstellbar erscheint. Publikum und Kritik liebten die von den Werken Stephen Kings (78) und Steven Spielbergs (78) inspirierte Show mit ihren Retro-80er-Jahre-Vibes, die dennoch, trotz aller Referenzen, auch etwas ganz Eigenes bot.
In den folgenden Staffeln sah das Publikum dem zu Serienbeginn jugendlichen Schauspiel-Ensemble rund um Finn Wolfhard (22), Gaten Matarazzo (23), Noah Schnapp (21) und Co. beim Aufwachsen zu, während aus Elfi-Darstellerin Millie Bobby Brown (21) und David Harbour (50), der den grummeligen Hopper verkörpert, große internationale Stars wurden.
Jetzt steht die fünfte und finale Staffel der Netflix-Hitserie in den Startlöchern. Fans müssen jedoch stark sein, denn sie erscheint diesmal dreigeteilt: Zunächst ist am Donnerstagmorgen der erste Teil an den Start gegangen, bestehend aus vier Folgen. Der zweite Teil folgt am 26. Dezember. Dann gibt es drei weitere Episoden. In der Nacht auf den 1. Januar 2026 kommt das Serienfinale.
Darum geht es in den neuen "Stranger Things"-Folgen
Die Marschrichtung ist klar: Die bekannten Figuren wie Hopper, Nancy (Natalia Dyer, 30) oder Joyce (Winona Ryder, 54) wollen Vecna (Jamie Campbell Bower, 37) finden und töten. Die Geschichte beginnt nach einem Zeitsprung von rund anderthalb Jahren. Das Militär hat Hawkins unter Quarantäne gestellt. Die Einwohner*innen sitzen fest. Die Risse zum Upside Down konnten notdürftig versiegelt werden.
Doch hat sich auch einiges für die bekannten Figuren geändert. So ist Robin (Maya Hawke, 27) etwa jetzt als Radio-DJ tätig, Steve (Joe Keery, 33) immer an ihrer Seite. Nach Außen hin versuchen die Eingeweihten, die um Vecna und das Upside Down wissen, eine möglichst normale und unscheinbare Fassade aufrechtzuerhalten. Aber in Wahrheit begeben sich Hopper und Co. auf gefährliche Missionen in die andere Welt, um dort den früher als Henry Creel bekannten Bösewicht aufzuspüren. Der wiederum, wie sollte es anders sein, verfolgt ganz eigene, finstere Pläne und Absichten.
Bei der Figur Will (Noah Schnapp) hatte es in den letzten Jahren übrigens unter Fans lange Diskussionen gegeben, ob sie schwul ist. Mitte 2022 bestätigte der Schauspieler dann, dass Will auf Männer steht (queer.de berichtete). Ein halbes Jahr später outete sich auch Schnapp als schwul (queer.de berichtete). Der Darsteller erklärte im Vorfeld der Veröffentlichung von Staffel fünf, dass Wills sexuelle Orientierung zum Ende der Serie "wieder ein großes Thema" sein werde.
Deswegen ist die Rückkehr von "Stranger Things" sehenswert
Die ersten drei Staffeln von "Stranger Things" erschienen noch im relativ kurzen Abstand von rund anderthalb Jahren. Dann schlug die Corona-Pandemie zu. Bis zur umjubelten vierten Staffel aus dem Jahr 2022 vergingen fast drei Jahre – mit dem Ergebnis, dass gerade die zu Serienbeginn eher kindlichen Darsteller und Darstellerinnen wie Finn Wolfhard, Gaten Matarazzo oder Caleb McLaughlin (24) sehr viel älter wirkten.
Dieser Effekt, das ist klar, hat sich zur finalen "Stranger Things"-Staffel jetzt noch einmal verstärkt. Man hat es hier ausnahmslos mit jungen Erwachsenen zu tun, womit auch der kindliche Zauber der Premierenstaffel ein wenig verflogen scheint.
Doch daneben liefern die Serien-machenden Duffer-Brüder auch in den ersten Episoden der fünften "Stranger Things"-Staffel wie gewohnt voll ab. Schon zuvor wurde angekündigt, dass in der finalen Season alles ein Stück größer, Action-reicher und gewaltiger ausfallen soll.
Und genau diesen Eindruck erwecken jetzt die ersten zwei der neuen Episoden: Alle Hauptfiguren sind in Hawkins versammelt und nicht wie in Staffel vier noch überall in den USA und sogar Russland verteilt. Es geht mitten hinein in die Action und ins Upside Down. Die Held*innen müssen von Beginn an schreckliche Schicksalsschläge verkraften. So sieht es ganz danach aus, als würde "Stranger Things" – im Gegensatz zu anderen Prestige-Serien wie etwa "Game of Thrones" – auch ein würdiges Ende auf den Bildschirm zaubern. (spot/cw)
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