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  • 27. November 2025, 15:43h 1 Min.

Die feierliche Eröffnung der Bank fand am Montag statt (Bild: Fabrice Weichelt)

Am Montag wurde in Stuttgart an der Ecke Nadler‐/Hirschstraße die erste Regenbogen­bank von Sozialbürgermeisterin Alexandra Sußmann (Grüne) feierlich eingeweiht (queer.de berichtete). Hintergrund des Projekts sind die laut Bundeskriminalamt bundesweit steigenden Fallzahlen von queer­feindlichen Straftaten. Doch am Mittwochabend war plötzlich keine Spur mehr von der Bank – wurde sie etwa von queer­feindlichen Kräften gestohlen?

Am Donnerstagmorgen gab die Stadt aber gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten" Entwarnung: Eine Sprecherin der Polizei erklärte, nach der Einweihung sei festgestellt worden, dass Farbelemente auf der Bank fehlten. Die Stadt Stuttgart bestätigt außerdem, dass die Bank aufgrund von "Montagefehlern" beziehungsweise Fehlern im "optischen Bereich" abmontiert worden sei. "Die Bank befindet sich aktuell in der Werkstatt des Garten-, Friedhofs- und Forstamts", so der Sprecher. Sie solle im Laufe des Donnerstags wieder montiert werden.

Bei der Eröffnung hatte Bürgermeisterin Sußmann erklärt, die Regenbogen‐Bank sei "ein sichtbares und dauerhaftes Zeichen für Vielfalt und gegenseitigen Respekt". Weiter erklärte sie: "Als Stadt stehen wir für die Freiheit und Sicherheit der Menschen ein – gerade in Zeiten, in denen das gesellschaftliche Klima rauer wird und wir unsere demokratischen Grundwerte verteidigen müssen." (cw)