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Polizeibericht
Berlin: Mann an Bushaltestelle homophob beleidigt
- 4. Dezember 2025, 16:21h 1 Min.

Die Tat ereignete sich an einer Bushaltestelle am Waidmannsluster Damm (Bild: PD)
Am Mittwochmorgen kam es im nördlich gelegenen Berliner Ortsteil Waidmannslust zu einer homosexuellenfeindlichen Beleidigung und Bedrohung in einem Stadtbus. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 29-jähriger Mann gegen 6:20 Uhr an einer Bushaltestelle am Waidmannsluster Damm, Ecke Oraniendamm auf den Bus der Linie 322 gewartet haben. Ein Unbekannter soll den 29-Jährigen dort homophob beleidigt, bedroht und bespuckt haben. Beide stiegen anschließend in den eingefahrenen Bus, den der 29-Jährige später wieder verließ, während der Unbekannte weitergefahren sein soll.
Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen hat – wie bei vermuteter Hasskriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen. Nähere Angaben zu den Beteiligten wurden ebenfalls wie üblich in der Erstmeldung nicht gemacht.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)














