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- 20. September 2006 1 Min.
Berlin (queer.de) - Starfrisör Udo Walz hat in einem Interview verraten, dass Deutschland "noch lange nicht reif" für einen schwulen Kanzler sei. Laut der "Bild"-Zeitung habe der Wahlberliner kaum Hoffnung, dass in den nächsten Jahren jemand wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit in Deutschlands Chefsessel Platz nehme. "Die meisten Deutschen wünschen sich einfach einen ‚normalen’ Kanzler, mit einer richtigen First Lady an seiner Seite", sagte der 62-Jährige gegenüber dem Boulevardblatt. Außerdem würde er seinen Lebensgefährten Carsten Thamm (36) selbst in der liberalen Hauptstadt nicht auf der Straße küssen. "Das hat für mich was mit Intimität zu tun. Und die geht einfach keinen anderen was an und gehört deshalb nach Hause", sagte Walz. Allerdings gelte diese Regel "mit Abstrichen auch für Heteros, denen ich auch nicht beim Knutschen und Fummeln zuschauen möchte." (jg)















Wenn er sogar Probleme mit einem Kuss hat, tut er mir Leid, aber er ist nicht der moralische Maßstab für andere. So peinlich wie der manchmal ist, ist ein Kuss in der Öffentlichkeit harmlos.
Küssen ist kein öffentlicher Sex!