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"Kein Bock mehr auf Hasskommentare"

Ricarda Lang zeigt Hater*­innen den Stinkefinger

Ricarda Lang zeigt mit einer eindeutigen Geste, was sie von Menschen hält, deren Lebensinhalt es offenbar ist, ihr Hassbotschaften zu schicken.


Das wird so manchem den Blutdruck in die Höhe schießen lassen: Ricarda Lang lächelt ihren Hatern entgegen (Bild: Instagram / Ricarda Lang)
  • 9. Dezember 2025, 12:50h 2 Min.

Die bisexuelle Bundestagsabgeordnete Ricarda Lang will das Internet von Menschen, die Hass verbreiten, zurückerobern. In einem trotzigen Instagram-Beitrag zeigt sie einige gegen sie gerichtete Hassbotschaften, während sie fröhlich Sekt trinkt und den Haterinnen und Hatern den Mittelfinger zeigt.

Dazu schrieb die ehemalige Grünen-Chefin: "Hasskommentare werden auch nicht gerade kreativer. Aber dafür lauter und mehr. Damit sorgen sie dafür, dass viele sich aus dem Netz zurück ziehen. Doch darauf habe ich keinen Bock mehr. Denn das Netz gehört uns allen."

Dabei dankte die 31-Jährige aus Baden-Württemberg auch der Organisation HateAid und dem Popmusiker Axel Bosse für deren Engagement gegen Hass im Internet. Bosse hatte erst kürzlich ein Lied gegen digitalen Hass veröffentlicht. Der Titel lautet: "Lass dich nicht ficken". Lang kommentierte den Song mit den Worten: "Der neue Song bringt meinen Gemütszustand beim Lesen der Kommentare auf jeden Fall gut auf den Punkt."

Kürzlich hatte Lang auch Tipps für ihre Hater*innen parat. Die Überschrift ihres Instagram-Beitrags lautete: "3 schnelle Tipps für alle, die keinen Bock mehr haben, 'diese dumme Alte' auf ihrer Timeline zu sehen." So sehe man mehr von ihr, wenn man unter ihren Artikel kommentiere, klärte die Abgeordnete auf. Wer weniger von ihr sehen wolle, solle einfach mit dem Kommentieren aufhören. Oder man könne sie gar blockieren: "Das hat für alle Beteiligten nur Vorteile. Denn ihr müsst keine dummen Kommentare mehr schreiben und ich muss keine dummen Kommentare mehr lesen", so Lang.

Lang ist – wie viele insbesondere grüne Politikerinnen – oft Zielscheibe von Hassattacken online, die oft auf ihre Figur anspielten. Die in der Region Stuttgart aufgewachsene Politikerin hatte 2021 Geschichte geschrieben, als sie als erste offen bisexuelle Frau in den Bundestag eingezogen ist (queer.de berichtete). (cw)

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