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- 20. September 2006 2 Min.
New York (queer.de) - Ein Kapitän hat damit gedroht, einen Flug umzuleiten und früher zu landen, weil sich ein schwules über diskriminierende Äußerungen einer Stewardess beschwert hatte. Das berichtet das Magazin "The New Yorker" in seiner neuesten Ausgabe. Demnach ist Fernsehjournalist George Tsikhiseli und sein Freund von einer Stewardess aufgefordert worden, damit aufzuhören "sich zu berühren und zu küssen". Die beiden waren auf dem Heimflug von Paris nach New York. Das schwule Paar sagte aus, es hätte sich nicht auffällig verhalten, was von drei anderen Passagieren bestätigt wurde. Den Beiden wurde von der Flugbegleiterin gesagt, die Chefstewardess hätte angeordnet, das "unangebrachte Verhalten" zu beenden. Als Tsikhiseli diese danach fragte, wusste sie Zeugenaussagen zufolge zunächst nichts davon, kam aber später zum Homo-Paar zurück und drohte damit, den Flug umzuleiten, falls diese sich weiter beschwerten. Als Tsikhiseli eine Stunde später mit dem Kapitän reden durfte, wiederholte er die Drohung, das Flugzeug auf Kosten des Homopaares an einem anderen Flughafen landen zu lassen. Ein Sprecher der Fluglinie sagte auf Anfrage des "New Yorker", die Crew hätte sich richtig verhalten, weil das Paar zu viel "Zuneigung" zueinander gezeigt habe. Erst Ende letzten Jahres hatte American Airlines eine Homo-Website eingerichtet, um Schwule und Lesben als Reisende zu gewinnen (queer.de berichtete). (dk)










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