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Es müssen nicht immer queere Paare sein

Coburg installiert Wurstfresser-Ampeln

  • 11. Dezember 2025, 05:03h 1 Min.

Bürgermeister Dominik Sauerteig bei der Vorstellung der Wurstfresser-Ampeln (Bild: Constantin Hirsch / Stadt Coburg)

Die Bratwurst ist wahrscheinlich für viele Menschen das Typischste für Franken – die Stadt Coburg würdigen die beliebte Speise nun auf ihre Weise: mit einem eigenen Ampelmännchen, das eine Bratwurst im Semmel in der Hand hält. "Alle Ampeln rund um den Markt, wo es unsere leckere Bratwurst tagtäglich gibt, werden mit dem Ampelmännchen bestückt", sagte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bei der Vorstellung.

Die Coburger Bratwurst ist in der Regel schmal und lang – 25 bis 30 Zentimeter – und aus vergleichsweise grobem Schweinefleisch. Für das ehemalige Herzogtum an der Grenze zu Thüringen ist die Bratwurst Identifikationsobjekt. Prominente Besucher*­innen der Stadt, darunter Großbritanniens König Charles, haben die Wurst schon genossen. Als die EU die traditionelle aber krebserregende Bratmethode über Kiefernzapfen verbot, bildete sich in Coburg eine Bürgerinitiative zur Rettung der Bratwurstkultur.

Mit dem Franken-Deluxe-Ampelmännchen – klassisch im Schnitt, aber mit Wurst in der Hand – zählt Coburg nun zu den wenigen Städten mit einem eigenen Ampelmaskottchen und vermutlich der einzigen mit Fleischbeilage.

Ampelanlagen mit modifizierten Symbolen sind seit zehn Jahren populär. Den Anfang machte die Stadt Wien 2015 im Vorfeld des Eurovision Song Contests mit gleich­geschlechtlichen Ampelpärchen (queer.de berichtete). (cw/dpa)