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Utah

Mutmaßlicher Mörder von Charlie Kirk erstmals persönlich vor Gericht

Der 22-jährige Tyler Robinson, mutmaßlicher Mörder des ultrarechten und queerfeindlichen US-Aktivisten und Influencers Charlie Kirk, ist am Donnerstag erstmals persönlich vor Gericht erschienen.


Mugshots des mutmaßlichen Todesschützen Tyler Robinson (Bild: SCLPD)

  • 12. Dezember 2025, 04:38h 2 Min.

Der mutmaßliche Mörder des ultrarechten und queerfeindlichen US-Aktivisten und Influencers Charlie Kirk ist erstmals persönlich vor Gericht erschienen. Der 22-jährige Tyler Robinson nahm am Donnerstag frisch rasiert und mit langem Hemd und Krawatte an der Verhandlung vor einem Gericht im Bundesstaat Utah teil. Während die Jurist*innen im Gerichtssaal Verfahrensfragen diskutierten, blickte er am Donnerstag ruhig geradeaus, ohne das Wort zu ergreifen.

Der Prozess gegen Robinson dürfte einer der aufsehenerregendsten in der US-Geschichte werden. Noch ist unklar, ob der Sohn republikanischer Mormonen auf nicht schuldig oder schuldig plädieren wird. Bei einer Verurteilung droht Robinson die Todesstrafe. Der junge Mann war einen Tag nach der Tat nach einer Großfahndung festgenommen worden. Seine Angehörigen hatten ihn überzeugt, sich zu stellen, nachdem sie ihn auf Fahndungsfotos erkannt hatten.

"Ich hatte genug von seinem Hass"

Kirk war am 10. September bei einer Diskussionsveranstaltung auf einem Universitätscampus im Bundesstaat Utah erschossen worden (queer.de berichtete). Der 31-Jährige galt als einer der einflussreichsten rechten Aktivisten und Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump für die Jugend. Immer wieder äußerte er sich rassistisch und queerfeindlich. Trump bezeichnete Kirk nach dessen Ermordung wiederholt als "Märtyrer" und verlieh ihm posthum die Präsidentenmedaille der Freiheit, die höchste zivile Auszeichnung der USA.

Den Ermittler*innen zufolge hatte Robinson Kirk von einem Dach auf dem Campus der Valley University erschossen, weil er die Ansichten des einflussreichen Influencers abgelehnt habe. Sie verweisen auf Textnachrichten zwischen Robinson und seiner trans Mitbewohnerin, mit der eine Liebesbeziehung gehabt habe (queer.de berichtete). Auf deren Frage, warum er Kirk ermordet habe, antwortete Robinson demnach: "Ich hatte genug von seinem Hass." (cw/AFP)

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