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  • 14. Dezember 2025, 15:35h 2 Min.

Symbolbild: Tram-Haltestelle in Berlin (Bild: IMAGO / David Heerde)

Am späten Samstagabend kam es in Berlin-Lichtenberg zu einem homofeindlichen Angriff auf zwei junge Frauen. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Sonntag.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden gegen 23:30 Uhr an der Tram-Haltestelle Arendsweg zwei Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren von drei bislang unbekannt gebliebenen Tatverdächtigen homophob beleidigt. Im weiteren Verlauf griffen zwei der Männer die beiden Frauen körperlich an. Die 23-Jährige wurden getreten, mit Fäusten geschlagen, an den Haaren gezogen und bespuckt. Die 19-Jährige wurde ebenfalls von einem Faustschlag getroffen. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung Große-Leege-Straße.

Die 23-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht sowie am linken Oberschenkel. Die 19-Jährige erlitt Schmerzen im Kieferbereich. Beiden Frauen wurden am Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt und anschließend für eine ambulante Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts der gefährlichen Körper­ver­letzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund, hat – wie bei Hass­kriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen. Nähere Angaben zu den Angreifern wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/pm)

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