https://queer.de/?5620
- 21. September 2006 1 Min.
Kigali (queer.de) - Konservative Anglikaner aus Afrika, Südamerika und Asien bereiten offenbar die Kirchenspaltung vor. "Um das Thema Homosexualität ein für alle Mal aus der Welt aus schaffen, arbeiten wir an einem Abkommen, in dem klar erläutert wird, was es heißt, Anglikaner zu sein", sagte Nigerias Erzbischof Peter Akinola gestern bei einem Treffen in Ruanda. "Wer sich diesem Abkommen anschließt, muss sich daran halten. Wer das nicht tut, kann gehen." Die Übereinkunft soll noch in dieser Woche unterzeichnet werden. Die anglikanische Weltkirche ist eine Vereinigung 38 nationaler Kirchen. Der Streit um Homosexualität schwelt unter den Anglikanern seit 2003 - damals ist der schwule Geistliche Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire gewählt worden (queer.de berichtete). Seitdem stehen die liberalen Kirchen aus Nordamerika, Europa und Australien den konservativen Anglikanern aus den Entwicklungsländern unversöhnlich gegenüber. Im letzten Monat noch hatte der Führer der anglikanischen Weltkirche - der Engländer Rowan Williams - versucht, die homofeindlichen Christen durch eine härtere Linie gegen Schwule und Lesben zu besänftigen (queer.de berichtete). (dk)










gehen wird eine zerlegung und umformung
der bisherigen einflußgebiete. afrika der regionen ? bindemittel für machtentfaltung
wird nationalismus eher weniger sein als
religion und/oder ethnie. schwulenfeindlichkeit als positives religionsmerkmal wird man sich in konkurrenz zu anderen religionen nicht nehmen lassen.
brüllende perversität schon jetzt:
Hexenkind - Folter im Namen Gottes
Kongo 2006
www.arte.tv/de/woche/244,
broadcastingNum=618193,day=4,week=38,year=2006.html
nicht im text steht, dass deren zahl schon in die tausenden geht. die betroffenen kinder werden nach austreibung eingesperrt , um frei- oder verkauft zu werden, im zeichen des kreuzes.
off topic:
Welle rassistischer Gewalt
Pogromartige neofaschistische Ausschreitungen in Moskau und St. Petersburg
www.jungewelt.de/2006/09-21/027.php