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Auszeichnung des Berufsverbands VK

Jetzt für Max-Spohr-Preis bewerben

  • 15. Dezember 2025, 12:07h 2 Min.

Der Max-Spohr-Preis soll nächstes Jahr wieder verliehen werden (Bild: Berufsverband VK)

Die offizielle Bewerbungsphase für den Max-Spohr-Preis 2026 ist gestartet. Noch bis zum 19. Januar 2026 können sich Unternehmen und Organisationen, die ein vorurteilsfreies und wertschätzendes Arbeitsumfeld für die queeren Beschäftigten schaffen, für den Diversity-Preis bewerben.

Der Max-Spohr-Preis wird seit 2001 in der Regel alle zwei Jahre vergeben. Ausrichter ist der Völklinger Kreis, der sich dieses Jahr in Berufsverband VK umbenannt hat (queer.de berichtete). Die Organisation ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Fach- und Führungskräften sowie selbstständig Tätigen, die sich für die berufliche Gleichstellung sowie für Diversität in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft einsetzen. Letztes Jahr wurden die Deutsche Bank, die Landesbank Baden-Württemberg, die Providenz Sicherheit UG aus Uetersen sowie der Bremer Pflegedienst mit dem Max-Spohr-Preis geehrt (queer.de berichtete)

Der Preis wird in verschiedenen Kategorien vergeben: für Großunternehmen, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie den öffentlicher Sektor. Mit Sonder- und Ehrenpreisen können zudem innovative Projekte oder Einzelpersonen ausgezeichnet werden. Die Bewertung und Auswahl der Preisträger*­innen erfolgen auf Basis transparenter Kriterien, etwa Nachhaltigkeit und strukturelle Verankerung von Diversity-Strategien, LGBTIQ+-Inklusion in der Unternehmenskultur oder die externe Kommunikation.

Der Preis ist nach dem Verleger Max Spohr (1850-1905) benannt, der als einer der ersten Publikationen zum Thema Homosexualität veröffentlichte. Gemeinsam mit dem Arzt und Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868-1935) und weiteren Mitstreitern gründete er 1897 in Berlin das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee, die erste bekannte Organisation für die Rechte homo­sexueller Menschen weltweit. (cw)

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