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ARD-Spielshow

Wowi trat bei "Wer weiß denn sowas?" an

Der frühere Berliner Regierungschef Klaus Wowereit spielte gegen seine Podcast-Partnerin Kim Fisher im ARD-Vorabendprogramm. Wir verraten, wie er sich geschlagen hat.


Bei "Wer weiß denn sowas" traten Klaus Wowereit (2.v.l.) und Kim Fisher (2.v.r.) gegeneinander an (Bild: NDR)
  • 16. Dezember 2025, 11:32h 2 Min.

Klaus Wowereit ist in einer am Montag erstausgestrahlten Folge der ARD-Spielshow "Wer weiß denn sowas?" gegen "Riverboat"-Moderatorin Kim Fisher angetreten. Dabei warben die beiden auch für ihren gemeinsamen Podcast "Kim & Klaus", den sie seit einem Jahr betreiben. Die Show ist kostenlos in der ARD-Mediathek erhältlich.

In der Show mit Moderator Kai Pflaume musste das Duo mit ihren Ratekapitänen Fragen etwa zur "5-Sekunden-Regel", zu einem indonesischen Spiel oder zu Staubkörnern unter einer Display-Schutzfolie beantworten. Am Ende gewann Wowereit mit Bernhard Hoëcker die Show. Bereits vor der Masterfrage stand ihr Sieg fest, da sie 3.000 Euro auf ihrem Konto hatten, also alle sechs Fragen beantwortet hatten. Fisher und Ratekapitän Wotan Wilke Möhring hatten nur eine Antwort richtig genannt und standen bei 500 Euro.

Wowereit und Hoëcker gewannen am Ende satte 5.000 Euro, da sie die Masterfrage richtig beantwortet hatten (maximal möglich sind 6.000 Euro). Das Geld wurde wie immer unter dem hinter dem Sieger-Duo sitzenden Publikum aufgeteilt. Damit erhielt jede Person 84,75 Euro, was zu brausendem Jubel führte.

Auch andere prominente schwule Promis waren in der Vergangenheit bei "Wer weiß denn sowas?" angetreten. Ende Oktober spielte etwa der frühere Formel-1-Star Ralf Schumacher gegen seinen Lebenspartner Étienne Bousquet-Cassagne. Am Ende konnte Schumacher mit Ratekapitän Wotan Wilke Möhring die Show gewinnen – allerdings nur mikrige 501 Euro, was je 8,75 Euro für die Personen im Publikum bedeutete (queer.de berichtete).

Wowereit äußert sich noch heute zur Tagespolitik

Wowereit hatte sich im Wahlkampf 2001 als schwul geoutet ("Und das ist auch gut so") und gewann anschließend die Berliner Abgeordnetenhauswahl. Er war dann ununterbrochen bis 2014 Regierender Bürgermeister von Berlin. Zuletzt kommentierte er auch ab und zu die aktuelle Politik. So kritisierte der Sozialdemokrat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Juli wegen dessen "Zirkuszelt"-Kommentar. Merz solle Bürgerrechte verteidigen und "nicht so dumme Sprüche machen", forderte Wowereit (queer.de berichtete).

Hintergrund war eine Merz-Äußerung in der ARD-Sendung "Maischberger", in der er das von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ausgesprochene Regenbogenfahnenverbot am Reichstag zum Berliner CSD mit den Worten verteidigte: "Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt" (queer.de berichtete). (dk)

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