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  • 7. Januar 2026, 07:28h 1 Min.

Symbolbild (Bild: ron-lach / pexels)

Nach einer besonders brutalen homophoben Gewalttat hat ein Gericht im belgischen Lüttich den Haupttäter zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ein Viertel der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, wie das Strafgericht am Dienstag entschied.

Laut Belgischem Rundfunk hatte der zur Tatzeit volljährige Angeklagte in der Nacht zum 7. Oktober 2024 gemeinsam mit acht weiteren Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren einen 28-jährigen Mann auf der Place Cathédrale attackiert. Die Gruppe schlug rund 20 Minuten lang auf das Opfer ein. Teile der Tat wurden gefilmt, in sozialen Netzwerken verbreitet und mit homophoben Kommentaren versehen.

Der Hauptangeklagte räumte den queerfeindluchen Hintergrund der Tat ein. Nach Angaben des Gerichts griff dieselbe Gruppe in derselben Nacht zudem einen weiteren homo­sexuellen Mann an.

In einem weiteren Verfahren wurde bekannt, dass der Hauptverurteilte im Juli 2025 an einem Raubüberfall auf eine 88-jährige Frau beteiligt war. In diesem Zusammenhang erhielt ein zweiter Angeklagter eine Haftstrafe von 30 Monaten, die größtenteils zur Bewährung ausgesetzt wurde. (cw)

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