https://queer.de/?5645
- 25. September 2006 1 Min.
Palm Spring (queer.de) - Über 500 Demonstranten haben am Samstag im kalifornischen Palm Springs gegen eine "Ex-Gay"-Konferenz protestiert, die zeitgleich im nahe gelegenen Indian Wells stattfand. Sie hielten Transparente mit Aufschriften wie "hassfreie Zone" und stellten in Reden klar, dass sich Homosexualität nicht "korrigieren" lässt. Die in den USA starke "Ex-Gay-Bewegung" argumentiert, dass Schwule und Lesben "geheilt" und zur Heterosexualität bekehrt werden können (siehe queer.de-Artikel). Bei der von der Ex-Gay-Gruppe Exodus International und der Organisation Focus on the Family organisierten Konferenz haben 1.500 Menschen teilgenommen. Die Veranstaltung fand unter dem Titel "Love won out" ("Liebe hat sich durchgesetzt") in einer Kirche statt. Unter anderem hielt Nancy Heche eine Rede. Sie sagte, die Homosexualität ihrer Tochter, der Schauspielerin Anne Heche ("Sechs Tage, sieben Nächte) sei durch Gebete geheilt worden. Anne, die Ende der 90er Jahre mit Comedian Ellen DeGeneres liiert war, ist allerdings von ihrer Mutter entfremdet und widersprach in Interviews deren Theorie. Ein weiterer Sprecher appellierte an Väter, sich um ihre Söhne zu kümmern, um sie vor Homosexualität zu bewahren: "Wenn Sie Ihren Sohn nicht umarmen, wird das ein anderer Mann tun", argumentiert Joseph Nicolosi. (dk)














