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"STD City Index Germany"
Berlin ist auch die deutsche STD-Hauptstadt
Der "STD City Index Germany" zeigt: In Berlin spielen sexuell übertragbare Krankheiten eine weitaus größere Rolle als anderswo.

Werbung für Safer Sex: In Berlin verkaufte das lokale Verkehrsunternehmen Tickets mit Kondomen (Bild: IMAGO / Stefan Zeitz)
- 12. Januar 2026, 15:01h 2 Min.
In der Bundeshauptstadt Berlin sind laut einer Studie des Erotikportals Erobella besonders viele Fälle von sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) gemeldet worden. Der "STD City Index Germany" macht damit regionale Unterschiede erstmals in einer kompakten Städte-Rangliste sichtbar.
Für die Erstellung des Index wurden die vom RKI für das Jahr 2025 gemeldeten Inzidenzen pro 100.000 Einwohner*innen für Syphilis, HIV und Gonorrhoe für 58 deutsche Städte sowie die zwölf Bezirke von Berlin herangezogen. Das Ergebnis: Berliner Bezirke belegen die ersten vier Plätze der Rangliste: Ganz oben steht Friedrichshain-Kreuzberg, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte und Neukölln. Auf Platz zehn liegt Lichtenberg. Am wenigsten Infektionen in der Bundeshauptstadt gibt es demnach im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, das insgesamt nur auf Rang 51 steht.
Außerhalb Berlins führt Frankfurt am Main die STD-Liste an, gefolgt von Köln, Trier und Fürth. Am wenigsten sexuell übetragbare Krankheiten pro 100.000 Einwohner*innen gab es in Erlangen, Gelsenkirchen und Rostock.

(Bild: Erobella.com)
Insbesondere bei Syphilis und Gonorrhoe belegen Berliner Bezirke die ersten Plätze. Bei HIV-Neuinfektionen führt hingegen das mittelfränkische Fürth die Liste an, gefolgt von Chemnitz. Berlin Mitte liegt auf dem dritten Platz, gefolgt von Hamburg und München.
Studie soll "Beitrag zur Entstigmatisierung von sexuell übertragbaren Krankheiten" leisten
"Diese Analyse soll keine Panik auslösen, sondern als Informationsquelle dienen und zur Prävention anregen", teilte Erobella.com mit. "Safer Sex ist und bleibt der beste Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten."
Brenda Jensen, die Wissenschaftschefin bei Erobella.com, betonte: "Mit dieser Studie möchten wir einen Beitrag zur Entstigmatisierung von sexuell übertragbaren Krankheiten leisten und die Bedeutung von Safer Sex hervorheben. Wissen und Prävention sind die wirksamsten Mittel im Kampf gegen ihre Verbreitung." (cw)














