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USA

Mary Trump: Nichte des US-Präsidenten heiratet ihre Freundin

Bereits im Herbst hat Mary Trump in kleinen Kreis geheiratet. Dass sie erst jetzt davon erzählt, hängt wohl auch mit ihrem queerfeindlichen Onkel zusammen.


Bei der Präsidentschaftswahl hatte Mary Trump 2024 an ihre Landsleute appelliert, ihren Onkel nicht noch einmal zum Präsidenten zu wählen – vergeblich (Bild: IMAGO / Imagn Images)
  • 14. Januar 2026, 14:27h 2 Min.

Donald Trumps 60-jährige Nichte Mary L. Trump hat am Sonntagabend in einem bewegenden Online-Beitrag öffentlich gemacht, dass sie im Herbst still und privat ihre Freundin geheiratet hat. Die Zeremonie habe demnach bereits im Oktober 2025 im kleinen Kreis stattgefunden.

Zur Identität ihrer Ehefrau machte die auf Long Island lebende klinische Psychologin und Autorin keine Angaben. Sie erklärte lediglich, sie habe "nicht nur die Liebe meines Lebens, sondern auch meine besten Freundin" geheiratet. Mary Trump bezeichnete dabei die Ehe als ihr "größtes Glück".

Mary Trump berichtete von Queerfeindlichkeit ihrer Familie

Mary Trump ist weithin bekannt für ihr 2020 erschienenes Buch "Too Much and Never Enough: How My Family Created the World's Most Dangerous Man", in dem sie scharfe Kritik an ihrem Onkel übte (queer.de berichtete). So berichtete sie unter anderem davon, wie verbreitet Queerfeindlichkeit in ihrer Familie sei.

In einem Interview erklärte sie damals, dass ihr Onkel ein Problem mit queeren Menschen habe. "Ich denke, er fühlt sich unwohl unter homosexuellen Menschen", erklärte die Psychologin. Dabei habe Trump besonders Probleme mit männlicher Homosexualität. "Und bei trans Menschen fühlt er sich unwohl, weil ihm unwohl bei jedem ist, der anders ist. Das schließt Menschen mit Behinderungen, anderen Hautfarben oder anderen Überzeugungen ein" (queer.de berichtete).

"Eskalation des Schreckens"

In ihrem Online-Beitrag zu ihrer Hochzeit deutete sie an, warum sie bislang ihr Glück nicht öffentlich gemacht habe: "Es gibt natürlich noch mehr zu der Geschichte", schrieb sie – und erklärte, dass ihr Land gerade "dunkle Zeiten" durchmache. Grund sei wiederum ihr Onkel: "Die ersten elf Tage des Jahres 2026 stellen eine Eskalation des Schreckens dar, den wir als Land seit dem 20. Januar 2025 erlebt haben." Am 20. Januar 2025 hatte die zweite Amtszeit von Donald Trump begonnen.

Diese Eskalation sei "schockierend, aber auch vorhersehbar" gewesen, so Mary Trump. Deswegen sei es nun "wichtiger denn je, sich daran zu erinnern, dass es immer Licht, Hoffnung und Liebe gibt, wenn wir erlauben, das hereinzulassen", schrieb sie. "Wir müssen das immer hereinlassen."

Die Trump-Regierung hat bislang auf Kritik von Mary Trump auf ihre übliche Art reagiert: "Mary Trump ist eine uralte Verliererin, die von nichts etwas versteht", erklärte etwa der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, im Dezember gegenüber "Newsweek". (dk)

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