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  • 26. September 2006 7 2 Min.

San Diego (queer.de) - Zwei junge Männer sind gestern von einem Gericht zu Gefängnisstrafen verurteilt worden, weil sie am Rande des CSDs San Diego (US-Bundesstaat Kalifornien) Ende Juli sechs schwule Männer angegriffen und teilweise schwer verletzt haben. Der 24-jährige James Carroll muss wegen versuchten Mordes für elf Jahre hinter schwedische Gardinen. Er hatte einen am Boden liegenden Mann mit einem Baseballschläger wiederholt auf den Kopf geschlagen. Der 18 Jahre alte Lyonn Tatum erhielt acht Jahre wegen Körperverletzung, weil er einem um Hilfe schreienden Mann niedergestochen hatte. Des weiteren wurde der 23-jährige Kenneth Lincoln zu 32 Monaten Haft verurteilt. Er hatte nicht an der Tat teilgenommen, aber danach Tatums Kopf rasiert und dessen Arm tätowiert, um so sein Aussehen zu verändern und das Verbrechen zu verschleiern. Alle drei Angeklagten hatten sich im Austausch gegen ein geringeres Strafmaß schuldig bekannt. Staatsanwalt Oscar Garcia war zufrieden mit dem Ausgang des Prozesses und sagte, dass sich Schwule und Lesben jetzt sicherer fühlen könnten. Das am schlimmsten verletzte Opfer hat erst vergangene Woche, nach knapp zwei Monaten, das Krankenhaus verlassen können. Neben den dreien ist noch ein 15-jähriger Junge angeklagt, dessen Name wegen seines Alters nicht veröffentlicht werden darf (queer.de berichtete). Er hat sich auch schuldig bekannt und soll am 4. Oktober verurteilt werden. Ihm drohen bis zu 13 Jahre Haft. (dk)

#1 TimoAnonym
  • 26.09.2006, 14:07h
  • Solche Faschisten können gar nicht lange genug in den Knast kommen. Und feige sind die auch noch: schlagen noch, wenn man schon auf dem Boden liegt.

    Dieses Pack...
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#2 hwAnonym
  • 26.09.2006, 14:55h
  • von solchen öffentlichen anklägern mehr.
    sein kommentar ist gut. er hätte ja auch nichts sagen können.
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#3 SvenAnonym
  • 26.09.2006, 17:38h
  • Der 15jährige sollte lieber eine Resozialisierungsmaßnahme erhalten als 13 Jahre Haft. Er käme dann mit 28 Jahren aus dem Knast und wäre wahrscheinlicher noch homofeindlicher.
    Man braucht ja kein Hellseher zu sein, um zu wissen, was ihm im Knast unter erwachsenen Männern passiert.
    In den USA gibt es nämlich keine generelle Trennung zwischen jugendlichen und erwachsenen Straftätern.
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